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Noch zehn Tage, dann geht es los nach Leitmeritz

Jetzt sind es nur noch zehn Tage bis ich nach Usti nad Labem (Aussig) aufbreche, um dann am 1. September mein Praxissemester in Leitmeritz, dem Partnerbistum der Diözese Eichstätt, bei der dortigen Caritas zu beginnen. Zehn Tage voller Vorbereitung, Abschiednehmen und Packen. „Hab ich bis jetzt an alles gedacht?“ und „Wo liegt Dies oder Jenes?“ sind wohl momentan die häufigsten Fragen an mich selbst. Dazu kommen die Fragen von Freunden, Verwandten und Neugierigen, wo ich nochmal hingehe, was ich mir davon verspreche und was ich eigentlich überhaupt nochmal studiere (Leitmeritz / Erfahrungen für mein Studium und das Leben sammeln/ Soziale Arbeit – in dieser Reihenfolge). Das alles zu beantworten kann ziemlich kraftraubend sein und knappt dann doch einiges von der ohnehin schon knappen Zeit bis zur Abreise ab. Aber ich merke auch gleichzeitig, dass die Leute Anteil nehmen und sich für mich und mein Vorhaben interessieren, was dann doch auch ein schönes Gefühl ist.

Caritas-Einrichtung zur Betreuung von Roma-Kindern im Bistum Leitmeritz. pde-Foto: Norbert Staudt
Die Caritas im Bistum Leitmeritz unterhält unter anderem eine Einrichtung zur Betreuung von Roma-Kindern . pde-Foto: Norbert Staudt

Gerade ist mir da wieder etwas Wichtiges eingefallen. Ich werde mich dann wieder melden, wenn es was Neues zu berichten gibt, vermutlich dann in elf Tagen. Bis dahin eine gute Zeit allen Lesern und Bloggern.

von links nach rechts: Maximilian Behr mit Dr. phil. Monika Pfaller-Rott von der Fakultät für Soziale Arbeit an der KUE, Růžena Kavková (Caritasdirektorin der Partnerdiözese Leitmeritz) und Gerhard Rott (Weltkirche-Referent der Diözese Eichstätt)
von links nach rechts: Maximilian Behr mit Dr. phil. Monika Pfaller-Rott von der Fakultät für Soziale Arbeit an der KUE, Růžena Kavková, Caritasdirektorin der Partnerdiözese Leitmeritz, und Gerhard Rott, Weltkirche-Referent der Diözese Eichstätt

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Lourdes – ein Ort der gelebten Inklusion

Die Pilgerreise nach Lourdes war für mich eine wunderbare Erfahrung des Glaubens. An Maria, der Gottesmutter, zeigt uns der Herr, dass es für den Plan Gottes in der Welt Menschen braucht, die ihr Ja sagen und sich von Gott in Dienst nehmen lassen. An Orten wie Lourdes wird diese Spiritualität des Hauses von Nazareth lebendig und erfahrbar. Jeder und jede hat in Gottes Augen eine besondere Bedeutung. Jeder von uns hat eine Berufung von Gott her.

Eindrucksvolle Prozession: Bischof Gregor Maria Hanke und Caritasdirektor Domkapitular Franz Mattes gemeinsam mit Teilnehmern der diesjährigen Caritas-Lourdesfahrt vom 7. bis zum 14. Juni. Foto: Ferstl/Caritas
Eindrucksvolle Prozession: Bischof Gregor Maria Hanke und Caritasdirektor Domkapitular Franz Mattes gemeinsam mit Teilnehmern der diesjährigen Caritas-Lourdesfahrt vom 7. bis zum 14. Juni. Foto: Ferstl/Caritas

In Lourdes zeigt sich dies besonders deutlich an der Präsenz der Kranken und der Menschen mit Behinderungen. Sie gehören dazu, denn sie sind für Gottes Plan mit der Welt wichtig. Alle Welt redet derzeit von Inklusion. In Lourdes gehörte sie schon immer zur Spiritualität des Ortes. Der Schutzmantel der Gottesmutter bot sich sozusagen schon immer als Ort gelebter Inklusion dar. Wo sich Menschen für ihre Berufung von Gott her öffnen, rücken sie zusammen. Das durften wir Lourdes-Pilger in den gemeinsamen Tagen erfahren.

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