Update aus Tschechien

Vor zwei Wochen habe ich als Einstand und aus gegebenem Anlass eine Kleinigkeit mit ins Büro gebracht und wurde ebenfalls mit einem kleinen Empfang und einem Geschenk überrascht. Ich durfte von jedem Glückwünsche entgegennehmen, teils auf Tschechisch (ich vermute mir wurde nur Gutes gewünscht ;), teils auf Englisch und auch auf Deutsch, was mich besonders gefreut hat. Dem Empfang ging eine kleine Andacht voraus, bei der dem gewaltsamen Tod eines Priesters gedacht wurde.
Für das Abendprogramm waren die Erasmus-Leute, die schon da sind, in einer kleinen Bar verabredet und auch hier hat die Orga-Gruppe herausgefunden, dass ich Geburtstag habe, und ich habe ein multikulturelles Happy Birthday, ein Teelicht und einen Tequila bekommen. Da ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte, war ich kurz sprachlos und dann einfach nur happy, dass ich doch noch Geburtstag feiern konnte.

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Samstag und Sonntag waren wir dann in Usti und Umgebung unterwegs, haben eine Staustufe und eine Burg angeschaut und die tschechische Küche, die sehr zu empfehlen ist, genossen.

Dienstags war ich dann zu einem Treffen von Caritas-Vertretern zum Thema Migrations- und Flüchtlingsbewegungen in Prag eingeladen. Da ich die Vertreterin „meiner“ Caritas erst dort treffen sollte, fuhr ich allein nach Prag und mit den entsprechenden U-Bahnen zum vereinbarten Treffpunkt. Nach dem Treffen habe ich noch mit zwei weiteren Vertretern Treffen zur Besichtigung von Asylbewerber- Camps (Flughafen/Transitbereich und ein Auffanglager) vereinbart. Generell ist die Flüchtlingsthematik allerdings nicht so stark im Fokus der Öffentlichkeit, da die Fallzahlen sich sehr stark von denen in Deutschland unterscheiden.

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Mein Projekt, das ich im Auftrag der Caritas national und als Aufgabe im Praxissemester durchführen darf, nimmt auch langsam Gestalt an. In Kooperation mit der Universität in Usti soll eine Bilderausstellung über tschechische Einwanderer stattfinden. Ein weiterer Ausstellungsort ist noch in Planung. Meine Aufgabe ist hierbei die Organisation und Durchführung. Mehr dazu, wenn es wirklich spruchreif ist.

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Das Wohnheim füllt sich so langsam und inzwischen sind auch alle Erasmus-Leute angekommen –eine ziemlich multikulturelle Truppe. Insgesamt sind wir 100 Erasmus-Studenten, von denen rund 50 türkischer und 25 spanischer Herkunft sind. Die 25 anderen verteilen sich auf alle Länder Europas.

Sobald es wieder etwas zu berichten gibt, melde ich mich hier wieder, um euch auf dem Laufenden zu halten.

In diesem Sinne, Na shledanou!

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