Taizé-Treffen – Grenzen er-fahren

Heute ging es endlich richtig los, das Taizé-Treffen in Strasbourg, dem Elsass und der Ortenau. Bereits viermal haben wir heute die deutsch-französische Grenze im wahrsten Sinne des Wortes er-fahren – diese Grenze, die ein charakteristisches Merkmal dieses Taizé-Treffens darstellt.

Diese Slideshow erfordert aktiviertes JavaScript.

Frère Alois beschrieb dies in seiner heutigen Abendansprache folgendermaßen:
„Wir sind als Pilger des Friedens und des Vertrauens hierher nach Straßburg gekommen, in diese Stadt und in diese Region Europas, die nach den schrecklichen Kriegen des 20. Jahrhunderts zu einem Symbol der Versöhnung geworden ist.“

Am frühen Morgen brach ich von Nürnberg aus auf. Wie passend, dass ein Großteil der Strecke exakt die gleiche Route ist wie bei den Pilgerfahrten der Diözese Eichstätt nach Taizé. In Karlsruhe traf ich mich dann mit einer Freundin und gemeinsam überfuhren wir zum ersten Mal die deutsch-französische Grenze, um uns in Strasbourg beim allgemeinen Empfang anzumelden. Anschließend ging es zurück nach Deutschland, da unsere Unterkunft auf der deutschen Rheinseite in Offenburg liegt. Nach dem Empfang in der Gastgemeinde und der Gast-WG fuhren wir dann erneut mit speziellen Pendelbussen nach Strasbourg zum Abendessen und Abendgebet.

Mitten in diesem bunten Durcheinander von jungen Menschen aus den verschiedensten Ländern Europas trafen wir auch gleich die ersten bekannten Gesichter. Auf dem Rückweg in unsere Unterkunft überschritten wir die Grenze dann zum 4. Mal. Für unsere Generation ist diese problemlose und unkomplizierte Überwindung der Grenzen selbstverständlich, sie macht uns in diesen Tagen aber neu bewusst, wie dankbar wir dafür sein können. Ich hoffe, dass wir in diesen Tagen die Grenze nicht nur er-fahren, sondern auch immer neu dazu beitragen, Grenzen zu überwinden und die europäische Einigung voranzutreiben!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.