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Die Zukunft Kubas ist ungewiss

Pater Klaus Väthröder, Missionsprokurator der Jesuiten in Nürnberg, nimmt an der Kubatagung zum Thema „Barmherzigkeit und kirchliche Arbeit in existentiellen Randbereichen“ von 21. bis 22. November 2016 in Eichstätt teil. Hier berichtet er von seinen Erlebnissen in der kubanischen Stadt Cienfuegos, wo er für sechs Wochen den Pfarrer der Gemeinde Nuestra Señora de Montserrat vertrat.  

„Pan Suaveeee“, ertönt es auf der Straße unter meinem Fenster früh am Morgen, begleitet von einer Trillerpfeife. Nach dem Verkäufer von „Feinem Brot“ kommen dann die ersten Pferdetaxis (siehe Foto oben) vorbeigerumpelt. Es sind Einspänner mit Platz für bis zu sechs Fahrgästen, die für 5 oder 10 Cent die Bewohner Cienfuegos an ihre Arbeitsplätze kutschieren. Mein Blick aus dem Fenster geht über die Bahia zum einzigen Atomkraftwerk Kubas. Es wurde allerdings nie in Betrieb genommen, da der Zusammenbruch der UDSSR die sowjetisch-kubanische Freundschaft Ende der 90er Jahre jäh beendete.

Es ist 6 Uhr morgens und Zeit die Kirche aufzuschließen. Im Laufe des Tages werden noch viele Verkäufer, rufend zu Fuß oder klingelnd auf dem Fahrrad, ihre Produkte anbieten: Gemüse, Nudeln, Handbesen, Putzlumpen, Knoblauch und vieles mehr. Sie sind die unüberhörbaren Vertreter der neuen Generations von Unternehmen, sogenannte „Cuentapropistas“, private Klein- und Kleinstunternehmen, die seit einigen Jahren im sozialistischen Cuba erlaubt sind. Dazu zählen Restaurants, Kleinbauern, Gästehäuser, Taxis, und Reparaturwerkstätten, um nur einige der insgesamt 178 unterschiedliche Kategorien zu nennen, die das Wirtschaftsministerium für die Gründung eines kleinen Unternehmens zulässt. Mit der Zeit wurden auch die Restriktionen weniger: so wurde die Anzahl der verfügbaren Restaurantplätze von 12 auf 20 und später auf 50 erhöht und die vormals regulierte Speisekarte wurde liberalisiert. Noch kann man nicht vom freien Unternehmertum auf Cuba sprechen, da unübersichtliche und zum Teil absurde Kontrollen weiterbestehen, aber es ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung.

P. Klaus Väthröder (hinten Mitte) mit Kindern in Cienfuegos. Foto: privat
P. Klaus Väthröder (hinten Mitte) mit Kindern in Cienfuegos. Foto: privat

Die kubanischen Jesuiten haben dies zum Anlass genommen, um ihr Arbeitsfeld, das weitgehend auf die kirchliche Pastoral beschränkt war, zu erweitern. In ihren Zentren „Fe y Cultura Loyola“ in Havanna, Camagüey, Cienfuegos, Colón und Santiago bieten sie Kurse für die Cuentapropistas an. Hierbei werden die Grundlagen der Geschäftsführung eines kleinen Unternehmens vermittelt: Buchhaltung, Personalführung – inzwischen darf auch eine gewisse Anzahl von Nicht-Familienmitglieder angestellt werden -, Kostenrechnung etc. Diese Kurse erfreuen sich einer großen Nachfrage. Auf meine Frage an den Oberen der kubanischen Jesuiten, ob dies denn legal sei, antwortet er etwas nebulös: „Die Kurse werden geduldet, kein Aufheben machen, sich bedeckt halten, weitermachen“.

Nachdem ich die Kirche aufgeschlossen habe, kommen schon die ersten Gläubigen, die vor der täglichen 7:30 Uhr Messe beten oder eine Andacht vor dem Bild der „Virgen de la Caridad de Cobre“ halten. Die Jungfrau von Cobre ist die Patronin Kubas quer durch alle Konfessionen, Religionen und politischen Bekenntnissen. Im Unterschied zu anderen lateinamerikanischen Ländern war die katholische Kirche in Kuba allerdings nie besonders bedeutend. Vor und auch nach der Revolution gingen und gehen ca. 5 Prozent der Bevölkerung regelmäßig zum Gottesdienst. So auch in unserer Gemeinde Montserrat in Cienfuegos. Jeden Morgen versammeln sich hier gut 30 Personen, um die Eucharistie mitzufeiern. Dienstag und Donnerstag sind es mehr, da wir dann der Toten gedenken. Dann kommen auch Kirchenferne und bringen Blumen zum Andenken an ihre Verstorbenen mit.

Wandel durch Papstbesuche

Die freie Ausübung des Glaubens war nicht immer so selbstverständlich. Nach dem Sieg von Fidel Castros Revolution Anfang der 60er Jahre wurde die katholische Kirche auf die Sakristei beschränkt. Soziale Aktivitäten und Schulen mussten eingestellt werden, Gebäude wurden enteignet, Ausländer des Landes verwiesen. Priester, Ordensleute und bekennende Katholiken wurden in vielen Bereichen der Gesellschaft diskriminiert und schikaniert. Dies änderte sich ab den 90er Jahren mit den Besuchen der Päpste Johannes Paul II (1998), Benedikt (2012) und Franziskus (2015) in Kuba. Ohne das Regime direkt anzugreifen haben die drei Päpste politische Freiheiten, die Achtung der Menschenrechte und mehr Autonomie für die katholische Kirche angemahnt. Auch die auf Dialog angelegte Politik des Kardinals von Havanna Jaime Ortega hat dazu beigetragen, dass sich die Beziehung zwischen Staat und Kirche entspannt hat. Kardinal Ortega ist inzwischen aus Altergründen zurückgetreten. Seine nicht allzu konfrontative Annäherung an das Regime war innerhalb der katholischen Kirche in Kuba nicht unumstritten.

Jesuitenschule in Cienfuegos, Kuba. Foto: Klaus Väthröder
Jesuitenschule in Cienfuegos, Kuba. Foto: Klaus Väthröder

Nach dem Gottesdienst treffe ich Pater Ignacio beim Frühstück der Kommunität. Ich frage ihn nach den Baufortschritten. Auf dem Gelände der Pfarrei in Cienfuegos befindet sich auch eine große ehemalige Schule der Jesuiten, die 1880 in Betrieb genommen und 1961 mit der Revolution vom Staat enteignet wurde. Zur Überraschung aller hat der Staat das Gebäude, das einen ganzen Häuserblock umfasst, vor drei Jahren der Gesellschaft Jesu zurückgeben. Allerdings in einem bemitleidenswerten Zustand. Türen, Fenster, Böden und Wände wurden entfernt oder sind zerstört. Das renovierte Gebäude würde Räume für Gemeinde, für Exerzitien und große Versammlungen ermöglichen. Die Renovierungsarbeiten werden wohl noch Jahre dauern. Es fehlt an Material, Geld und ausgebildeten Arbeitskräften. Der Hintergedanke der Regierung war wohl, dass die Jesuiten die Renovierung eher voranbringen können und dass zumindest die Fassade des ehemaligen Kollegs von Montserrat zum 200sten Stadtjubiläum Cienfuegos 2019 im alten Glanz erstrahlen wird. Das Kolleg ist eines der wenigen architektonisch bedeutenden Gebäude der Stadt. Cienfuegos, die auch „Perle des Südens“ genannt wird, wurde 1819 durch französische Siedler gegründet und hat sich einen frankophonen Charakter erhalten. Heute hat die Stadt, die 250 Kilometer von Havanna entfernt an der Bahia de Jagua gelegen ist, rund 170.000 Einwohner und wird von vielen Touristen besucht.

kuba-seniorenkreisNach dem Frühstück gehe ich zum Treffen der Senioren im Gemeindesaal. Die Sorge um die alten Menschen ist eine wichtige Aufgabe der katholischen Kirche. Bis vor einigen Jahren war diese Caritas für die Senioren vom Staat verboten. Gemäß offizieller Verlautbarung haben alle Menschen in Kuba das Notwendige zu einem zufriedenstellenden Leben inklusive einer guten und kostenlosen Gesundheitsversorgung sowie schulischer bzw. universitärer Ausbildung.  Das ist immer noch wahr, doch die Unterschiede im Lebensstil sind inzwischen gravierend. Wer Zugang zu Dollars oder Euros hat über Verwandte und Freunde im Ausland oder durch eine Arbeit in Kuba, z.B. im Tourismussektor, lebt um einiges besser, als die ohne diese zusätzliche Einkommensquelle. Das trifft auf die meisten alten Menschen zu. Sie leben von einer monatlichen staatlichen Rente von 10 bis 20 US Dollar. Und auch mit der famosen „Libreta“, eine Art von Bezugsscheinen für den Erwerb verbilligter Lernmitteln, kann man nicht mehr viel bekommen, da die Produkte der Libreta immer weniger und teurer werden.

Señora Maria Emilia, 115 Jahre. Foto: Klaus Väthröder
Señora Maria Emilia, 115 Jahre. Foto: Klaus Väthröder

Es sind vor allem Frauen, die zum Seniorenkreis kommen und sich ein gutes Frühstück schmecken lassen. Unter ihnen sind Lehrerinnen, Ärztinnen und auch die Gewinnerin einer olympischen Bronzemedaille. Die Hälfte des verteilten Essens packen sie ein und auch an einer kleinen Tasse Kaffee wird nur genippt, der Rest für die nächsten Tage aufgespart.  Besonders gern unterhalte ich mich mit Señora Maria Emilia. Sie ist 115 Jahr alt und bis vor kurzem kam sie noch zur sonntäglichen Messe zu Fuß, nun wird sie im Rollstuhl gebracht. In den letzten Wochen hatte sie Besuch von in- und ausländischen Journalisten und auch mir gibt sie bereitwillig Auskunft über meine Fragen zur Geschichte Kubas. Sie ist das lebendige Beispiel für die hohe Lebenserwartung in Kuba, vergleichbar mit der der westlichen Ländern und eine Zeugin der immer noch guten Gesundheitsversorgung.

Zerrissene Generation

Am Abend nehmen mich die großen Ministranten mit zum Malecón, dem Treffpunkt der jungen Generation an der Bahia Cienfuegos. Da die hunderten von Jugendlichen kein Geld haben, gibt es hier am Malecón auch kaum Smartphones, kaum Alkohol, kein Internet, kein Facebook oder Twitter und sowieso keine Drogen. Hier hängt man ab, redet und singt, hört oder macht Musik, ohne Stress oder Angst vor Kriminalität, wie in anderen lateinamerikanischen Ländern. Es ist eine friedliche und schöne Stimmung.

Straßenmusiker in Cienfuegos. Foto: Klaus Väthröder
Straßenmusiker in Kuba. Foto: Gerhard Rott

Allerdings wären die meisten dieser Jugendlichen jetzt lieber in Miami oder Madrid, denn trotz ihrer guten Ausbildung sehen viele von ihnen für sich keine Zukunft in Kuba. Diese Generation kennt die wichtigen Ereignisse der Revolution, die Diktatur Batistas und den Befreiungskampf Fidels in der Sierra Maestra, die Invasion in der Schweinbucht, die Raketenkrise 1962 und die Notlage Kubas nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Blocks nur aus Erzählungen und Büchern. Diese Ereignisse sind für sie kaum mehr identitätsstiftend. Es sind die Geschichten Ihrer Eltern und Großeltern. Bei meinen Gesprächen mit den Ministranten und am Malecón spüre ich die Zerrissenheit dieser Generation. Sie hängen an ihrem Land, ihren Familien und Freunden und doch wollen sie lieber ein neues Leben in einem anderen Land beginnen. Sie träumen von einem Leben wie ihre Altersgenossen in der globalisierten Welt: sie wollen an der vernetzten Welt teilhaben, sie wollen freie Information und Unterhaltung anstatt staatlich monopolisierte Zeitungen und Fernsehen, sie wollen mit Freunden über Internet, Facebook und Twitter verbunden sein, angesagte Klamotten tragen, für Ihre Arbeit einen entsprechenden Lohn erhalten. Sie wollen nicht Taxifahrer werden, da man damit mehr verdient als ein Arzt oder Lehrer. Ähnlich wie die junge Generation der Kubaner in Miami, die die radikale und revanchistische Anti-Castro Haltung ihrer Eltern und Großeltern hinter sich gelassen haben, ist vielen jungen Kubanern auf der Insel die revolutionäre Rhetorik des Regimes fremd geworden. Zwar hat sich in den letzten 20 Jahren durch die vorsichtigen Reformen einiges auf Kuba gewandelt, doch vielen in der jungen Generation geht dies zu langsam. Die Zukunft Kubas ist ungewiss. Wie gehen die Reformen der politischen und wirtschaftlichen Öffnung weiter? Was geschieht, wenn nach Fidel auch Raúl Castro 2018 zurücktreten wird? Werden immer mehr der jungen Generation Kuba verlassen und ihr Glück woanders suchen? Es bleibt zu hoffen, wie es Papst Johannes Paul II gesagt hat, „dass Kuba sich mit all seinen wunderbaren Möglichkeiten der Welt öffnen möge, und die Welt sich Kuba öffnet.“

Kubaner blicken mit großer Offenheit in die Zukunft

Völlig anders war das ganze Umfeld meiner dritten Kuba-Reise. Die Tagung „Interkulturalität, Erziehung, Versöhnung und soziale Arbeit“ begann unter großer Beachtung vieler engagierter Gruppen aus der Nachbarschaft mit einem kleinen Festakt – zugleich die Eröffnung einer Fotoausstellung – in einem Haus der offenen Türen. Nicht hinter den Mauern eines kirchlichen Fortbildungszentrums, sondern fast auf der Straße. Vor der offenen Türe des Centro Loyola standen viele Menschen, die mal reinschauen und wissen wollten, was da los ist. Mit großer Offenheit blicken die Mensch in Kuba in die Zukunft, obwohl mir im Augenblick niemand sagen konnte, wohin die Reise mit dem Land gehen wird. Am Dialog mit uns, den Gästen aus Deutschland, waren alle Teilnehmer, junge und alte, Akademiker, Künstler und Arbeiter sehr interessiert.

Auch mir ist nach dieser Reise nicht klar, was die Zukunft für das Land bringen wird. Sicher haben die Menschen in Kuba viel zu verlieren, zum Beispiel das beste Gesundheitssystem Lateinamerikas, das kostenlose und flächendeckende Schulsystem bis hin zu den Universitäten und die gute Infrastruktur bei der Katastrophenvorsorge (vor allem bei den Hurrikans gibt es weniger Opfer als in anderen Ländern). Ein Missionar sagte zu mir: „Die Menschen hier hungern, aber sie verhungern nicht. Das ist in anderen Ländern viel schlimmer.“

Dennoch verlassen viele Kubaner das Land, um andernorts ihr Glück und Freiheit zu suchen. Viele der Intelligentesten arbeiten lieber als Taxifahrer oder eröffnen ein kleines Lokal, zwei der wenigen Möglichkeiten für Männer, um eigenständig zu arbeiten und an die wertvolle Touristenwährung heranzukommen. Gerade bei vielen jungen Erwachsenen ist ein Verlust der Werte festzustellen: Wirtschaftliches Wohlergehen scheint das einzige Lebensziel zu sein. Aber das kommt mir aus Europa bekannt vor. Doch es gibt überall Ausnahmen. Die Arbeit der im Umfeld des Jesuitenordens landesweit angesiedelten Loyola-Zentren, die alle trotz der schwierigen Transportmöglichkeiten vertreten waren, wird hauptsächlich von Laien getragen. Sie sind sehr engagiert bei der Sache, zum Beispiel in der Jugendarbeit und der beruflichen Bildung (Stichwort: Ganzheitliche Qualifikation für Existenzgründer). Dem Klerus ist klar, dass diese Arbeit in die Verantwortung der Laien gehört.

Die Christen in Kuba bereiten sich darauf vor, dass sich die soziale Lage durch sich abzeichnende Veränderungen verschlechtern kann und dann ihre caritative Hilfe zur Bildung einer solidarischen Gesellschaft auf der Grundlage der katholischen Soziallehre von großer Bedeutung sein wird. Darum lag der Schwerpunkt dieser Tagung auf den Fragen der Versöhnung, der Erziehung und der sozialen Arbeit in einem kulturell vielfältiger werdenden sozialen Kontext. Gefreut hat mich zu sehen, dass die Kirche als Plattform des Dialogs wirklich eine wichtige Aufgabe hat. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion waren ganz selbstverständlich Vertreter anderer christlichen Kirchen vetreten.

Der Dialog in Kuba und Kubas mit der Welt wurde mit dieser Tagung weiterentwickelt. Weitere Schritte stehen an, um einen friedlichen Prozess zu gewährleisten. Der Beitrag Eichstätts dazu ist nicht gering, sowohl das Bistum als auch die Katholische Universität bringen sich ein.

Das Dialogprogramm Eichstätt-Kuba

Morgen früh geht es los. Meine dritte Kuba-Reise nach 2006 und 2011. Auch diesmal geht es um das Dialogprogramm der Kirche Kubas mit der Kirche Deutschlands, aber immer auch um den Dialog im Land selbst. Schon fünf Mal waren wir in Eichstätt die Ausrichter dieser Tagungen, erstmals steigen nun die Jesuiten in Kuba mit ein und haben auch die Organisation am Centro Loyola in Santiago de Cuba übernommen.

Ob sich schon viel geändert hat, seit die Beziehungen mit den USA sich normalisieren sollen? Für mich war der 17. Dezember 2014 ein wichtiger Tag. Am Geburtstag von Papst Franziskus wurde das im Vatikan ausgehandelte Abkommen veröffentlicht. Unsere Tagung soll ganz praktische Dinge betreffen. Die Katholische Universität in Eichstätt ist auch mit dabei. Dadurch ist auch die fachliche Qualifikation unserer Beiträge gewährleistet.
Das Thema der Tagung lautet: „Interkulturalität, Erziehung, Versöhnung und soziale Arbeit“. Es ist die 11. gemeinsame Tagung im Rahmen eines deutsch-kubanischen Dialogprogramms, in das seit 1999 die Fakultät für soziale Arbeit der KU und das Referat Weltkirche des Bistums Eichstätt eingebunden sind.

Für das Bistum Eichstätt wird Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn ein Grußwort sprechen und einen Vortrag zum Thema „Die Arbeit der Kirche für die Versöhnung im deutschen Kontext“ halten. Dr. Monika Pfaller-Rott wird über die Zusammenhänge von sozialer Arbeit und Erziehung aus deutscher Sicht referieren. Der Zusammenhang von sozialer Arbeit, Interkulturalität und Versöhnung bildet den Schwerpunkt des dritten Eichstätter Vortrages, den ich selbst halten werde. An der Tagung werden auch herausragende Repräsentanten der Kirche Kubas teilnehmen, darunter der Erzbischof der Erzdiözese Santiago de Cuba, Msgr. Dionisio García Ibañez, und Padre Claudio Paul, der ehemalige Leiter der Caritas in der Diözese Holguin.

Im Anschluss an die Tagung werde ich noch eine staatliche Universität besuchen, die auf Vermittlung vom Institut zur interdisziplinären und interkulturellen Erforschung von Phänomenen sozialer Exklusion (ISIS e. V.) eine Partneruniversität der KU ist und von der bereits eine Professorin vor zwei Jahren zu einem Gastvortrag an der KU eingeladen war.
Wenn es klappt, melde ich mich von unterwegs.

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