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Benediktineroblatin in Tabgha

In der Rückschau auf die zwei Jahre in der benediktinischen Gemeinschaft von Tabgha und Jerusalem, wurde mir der Wert der monastischen Lebensstruktur besonders bewusst und veranlasste mich, nach guter Vorbereitung von Pater Jonas Trageser, dem Oblatenrrektor, mich dieser Gemeinschaft als Benediktineroblatin anzuschließen. Jedes Kloster mit Oblateninstitut kann Frauen und Männer – Kleriker und Laien – als Oblaten und Oblatinnen aufnehmen in einer zum Kloster passenden Größenordnung.

In der Taufe ist jeder Christ zur Nachfolge des Herrn und zum Leben nach dem Evangelium aufgerufen. Dazu geben die Meister des geistlichen Lebens besondere Weisungen. So hat der Heilige Benedikt im 6. Jahrhundert auf dem Monte Cassino die Regel als „Schule für den Dienst des Herrn“ eingerichtet. Von ihrem Geist lasse ich mich schon länger leiten, weil sie auch im Familienalltag wertvoll ist.

Grundzüge benediktinischer Lebensgestaltung sind: Gebet, geistliche Lesung, Arbeit, Gastfreundschaft und Friede. Das Leben versteht sich als eine Begegnung mit Jesus Christus in unterschiedlicher Ausprägung.

Oblation

Andrea Krebs (Mitte) bei ihrer Oblation in Tabgha. Foto: privat
Andrea Krebs (Mitte) bei ihrer Oblation in Tabgha. Foto: privat

Am 21. Mai feierte ich in Tabgha am See Genezareth im Sonntagsgottesdienst am See meine Oblation im Kreise unserer Mönche, Mitoblaten, Gäste und Pilger. Die Oblation ist das vor Gott abgegebene und von der Kirche angenommene Versprechen, sich in Verbindung mit einem bestimmten Kloster GOTT darzubringen. Dieses handschriftliche Versprechen liest man vor allen vor, es wurde vom Prior-Administrator Pater Nikodemus Schnabel entgegengenommen und unter die Altardecke gelegt, auf der die Gaben von Brot und Wein gewandelt wurden in Leib und Blut Christi. Ein schönes Zeichen, finde ich. Unser ganzes Leben ist Wandlung und und Gabe.

In der würdigen Eucharistiefeier haben die anderen 7 anwesenden Oblatinnen und Oblaten ihr Versprechen erneuert und wir hatten neben den Pilgergruppen aus Köln liebenswerte Gäste in unserer Mitte , besonders ein befreundetes Ehepaar aus Haifa: Günther und Judith mit Freunden und meine liebe Freundin, Sr. Marie Madeleine Wagner aus dem Benediktinerkloster von Abu Gosh. Der ganze Tag war wirklich ein Festtag, mit gutem Essen, benediktinischen Gastfreundschaft und vielfältigen Begegnungen. Ich musste selbst gar nichts dafür tun, was sehr ungewohnt ist als Mutter! Ein Ausflug am Nachmittag ließ uns von einem herrlichen Plateau aus den See Genezareth, der die Form einer Harfe hat, im gleißenden Sonnenlicht bestaunen.

Was bedeutet es für mich Oblatin der Abtei Dormitio Beatae Mariae Virginis mit dem Priorat Tabgha zu sein?

Es soll mir eine Hilfe sein, beständig Gott zu suchen, indem ich das monastische Stundengebet so gut es im Alltag möglich ist, in mein Leben integriere und die „lectio divina“, den regelmäßigen meditativen Umgang mit dem Wort Gottes pflege. Ich lebe nicht viel anders als zuvor, weiß mich aber durch dieses Engagement in offizieller Weise mit der Gemeinschaft verbunden. Wir gehen einen gemeinsamen geistlichen in verschiedener Ausprägung. So hat es der heilige Benedikt in seiner Regel vor 1500 Jahren bereits vorgesehen: Die Mönche und Nonnen leben die Regel in Stabilitas vor Ort und Oblaten im gleichen Geist angebunden an ein Kloster in der Welt. So trägt man sich gegenseitig, was ich besonders beim überraschenden Tod meines Sohnes erleben durfte.

Ich bin glücklich über diesen Schritt und habe noch viel Zeit im Austausch mit den anderen Oblaten und in Anbindung an das Kloster mit den sympathischen Mönchen, den Reichtum auszuschöpfen, der darin liegt.

Zusammenfassend habe ich entschiedener Jesus Christus gewählt als meinen Weg, meine Wahrheit und mein Leben und lebe monastisch verortet als das, was ich bin: Mutter, Oma, Witwe, Lehrerin, Freundin, Schwester, Nachbarin und Begleiterin.

„Wir werden nicht als Juden oder Araber geboren, sondern als Babys“

So oder so ähnlich haben es unsere Gesprächspartner auf jüdischer und palästinensischer Seite während der Reise des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Eichstätt in das Heilige Land immer wieder betont. Zuerst muss der Mensch in den Blick genommen werden, vor jeder Zuordnung zu einer nationalen oder religiösen Gruppe. Und viele unserer Gesprächspartner arbeiten genau daran.

In der Dormitio-Abtei, eine deutschsprachige Benediktinerabtei auf dem Berg Zion in Jerusalem, sprachen wir mit Pater Nikodemus Schnabel. Pater Nikodemus (geboren 1978 in Stuttgart) ist derzeit Prior-Administrator der Benediktinergemeinschaft vom Berg Zion und in Tabgha. Sichtlich gestresst durch den Ende April anstehenden Besuch von Außenminister Sigmar Gabriel nahm er sich trotzdem viel Zeit für das Gespräch. Sehr persönlich schilderte er seine Situation als junger Benediktinermönch in Israel und Palästina und sprach über das Friedenspotenzial der Religionen. In seinem sehr lesenswerten Buch „Zuhause im Niemandsland. Mein Leben im Kloster zwischen Israel und Palästina“, das er für einige Teilnehmer auch signierte, geht er darauf besonders ein.

Im Saint Louis French Hospital, direkt vor den Mauern der Jerusalemer Altstadt gegenüber dem Neuen Tor, sprachen wir mit Schwester Monika, der Leiterin. Das Krankenhaus wurde 1851 vom französischen Konsulat gegründet und dem lateinischen Patriarchen zur Verfügung gestellt. Heute verfügt es über mehr als 60 Betten und betreut Krebskranke im fortgeschrittenen Stadium ihrer Erkrankung, aber auch chronisch kranke, ältere Menschen nach Schlaganfällen und Koma-Patienten. Bei der Aufnahme und Behandlung macht es keinen Unterschied zwischen Palästinensern und Israelis, Juden, Christen und Muslimen. Das christliche Haus, das in das Gesundheitssystem Jerusalems eingebunden ist, befolgt die jüdischen und muslimischen Speisegesetzte, damit Patienten aller religiösen Bekenntnisse dort leben können. Es werden Menschen in der letzten Phase ihres Lebens, in der sie und ihre Familien vor der belastenden Situation von Krankheit, Sterben und Tod stehen, betreut und gepflegt. Durch ihre Arbeit versuchen die Mitarbeiter Zeugnis abzulegen von der unantastbaren Würde und dem Wert des menschlichen Lebens. Seit vielen Jahren arbeiten neben lokalen Mitarbeitern auch viele junge Menschen aus der ganzen Welt als Freiwillige mit. Sie übernehmen unterschiedliche Aufgabenbereiche, kümmern sich um die tägliche Pflege und Versorgung der Patienten oder werden je nach Berufsausbildung oder Qualifikation als Krankenschwester/-pfleger eingesetzt.

In Bethanien, dem biblischen Ort, an dem Lazarus und seine Schwestern Maria und Martha lebten, besuchten wir Schwester Martha. Die russisch-orthodoxe Nonne leitet dort eine Mädchenschule und ein Internat. Wir erfuhren von ihrer Arbeit mit den Kindern und den Schwierigkeiten, die die israelische Sperranlage („Mauer“) für sie verursacht. So ist ihr traditioneller Fußweg über den Ölberg zu ihrem Mutterkloster Maria Magdalena nicht mehr begehbar. Die meisten ihrer Schülerinnen sind muslimisch. Die Schülerinnen und ihre Eltern kommen über die Lehrer, Schwestern und Mitschüler in Dialog mit Christen und so können Brücken über die Grenzen der Religionen hinweg entstehen.

Spannend war der Besuch bei dem Jesuitenpater David Neuhaus in Westjerusalem. David Neuhaus, Sohn deutscher Juden, wurde in Südafrika geboren. Im Alter von 15 Jahren siedelte er nach Israel um, mit 26 Jahren konvertierte er zum römisch-katholischen Glauben. Er ist Patriarchalvikar für die Hebräisch sprechenden Katholiken und kümmert sich um die katholischen Migranten in Israel. Wir lernten seine Einrichtung kennen, in der er sich um Babys und Kinder von Migranten kümmert, die sonst unter unsäglichen Bedingungen „verwahrt“ werden. Der israelische Staat kümmert sich um Kinder erst ab dem 3. Lebensjahr, davor ist alles privat finanziert, was sich Migrantinnen nicht leisten können. So wurde vor kurzem die erste katholische Kirche in Tel Aviv für diese Bevölkerungsgruppe gegründet.

Teil I: „Besucht doch die lebendigen Steine im Heiligen Land“

Der Autor im Interview mit Radio K1

„Besucht doch die lebendigen Steine im Heiligen Land“

Diesen Appell richtete ein griechisch katholischer Priester aus Zababdeh im Westjordanland an uns. Mit den lebendigen Steinen meint er die noch verbliebenen, wenigen Christen im Heiligen Land, die dringend Unterstützung brauchen. Nicht die toten Steine oder das leere Grab in Jerusalem sollten wir besuchen, sondern die Christen brauchen das Gefühl nicht vergessen zu sein, in einer für sie zunehmend schwieriger werdenden Situation. Wir – das war eine 25 köpfige Reisegruppe des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Eichstätt, die vom 17. April bis zum 26. April in Israel und Palästina unterwegs war. Besucht wurden freilich auch die klassischen Pilgerorte am See Genezareth, in Nazareth, Betlehem und Jerusalem. Der Schwerpunkt der Fahrt lag aber eindeutig in der Begegnung mit palästinensischen Christen und anderen Brückenbauern in diesem konfliktbeladenen Umfeld. Diese Begegnungen ermöglichte uns Connie Kimberger, die über ihre Tätigkeit als Vorsitzende der Heilig-Land-Kommission des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem vielfältige Kontakte aufgebaut hat.

Beim Besuch des Flüchtlingslagers in Jenin wurden wir im Freedom Theater, einer palästinensischen Kulturinitiative, mit dem Film „Arnas Children“ hart mit der Realität des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern konfrontiert. Der Film zeigt wie palästinensische Jungen hier im Flüchtlingslager aufwachsen, durch die Erfahrungen von Demütigung, Zerstörung und Gewalt sich radikalisieren und schließlich ihr Leben im Kampf verlieren und von ihren Angehörigen als Märtyrer angesehen werden.

Der Tenor vieler Gespräche war, dass die Menschen hier trotz all der Konflikte noch nicht aufgegeben haben; dass es trotz des vielen Hasses auf beiden Seiten auch Menschen gibt, die für Versöhnung und Frieden, Freundschaft und Verständigung beten und arbeiten und in denen die Hoffnung noch immer brennt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig sie uns als Brückenbauer zwischen Juden und Palästinenser sehen, auch hier bei uns in Deutschland z.B. im Kontakt mit jüdischen und muslimischen Gemeinden.

Ein Höhepunkt war das Gespräch mit Frau Prof. Dr. Sumaja Farhat-Naser. Sie sprach ausführlich mit uns über ihre Arbeit und Bemühung für eine Erziehung der Menschen, insbesondere von Frauen hin zu einer gewaltfreien Konfliktlösung und einem Dialog zwischen den Völkern und Religionen. Sie ist Autorin mehrerer Bücher. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem im Jahr 2000 den Friedenspreis der Stadt Augsburg.

Aber auch ganz praktische Versöhnungsarbeit lernten wir kennen. Im Beit Afram Altenheim in Taybeh betreuen junge Menschen des brasilianischen Ordens „Filhos de Maria“ 24 alte Menschen und werden dabei vom Ritterorden vom Heiligen Grab finanziell unterstützt. Auch das Caritas Baby Hospital in Betlehem, das trotz seines Namens nicht Teil des Caritasverbandes ist, ist dafür ein gutes Beispiel. Hier werden Kinder und Babys unabhängig von Religion und finanziellem Vermögen der Eltern behandelt und versorgt. Ärzte und Sozialarbeiter arbeiten auch präventiv mit den Müttern der Kinder und versuchen, einen Raum zu schaffen, an dem sie sich jenseits aller Politik und Konflikte ganz auf die Heilung konzentrieren können.

Ein ganz anderes Projekt ist das „Tent of nations“ von Daoud Nassar. Seit über hundert Jahren gehört seiner Familie ein Stück Land südlich von Betlehem. Doch durch die wachsenden israelischen Siedlungen, die sich wie ein Gürtel um ihn legen, fühlt Daoud Nassar sich und sein Eigentum bedroht. Seit den 1990er Jahren kämpft er vor Gericht gegen die Annektierung seines Gebietes durch den Staat Israel. Jedoch kämpft er nicht mit Gewalt, sondern durch friedlichen Widerstand und mit Hilfe internationaler freiwilliger Helfer und Kontakte. Das Zelt der Nationen, ein Projekt, das von ihm gestartet wurde, hat das Ziel, Begegnungen und Dialog zwischen jungen Menschen zu fördern. Sein Motto: Wir weigern uns Feinde zu sein.

Teil II: „Wir werden nicht als Juden oder Araber geboren, sondern als Babys“

Der Autor im Interview mit Radio K1

Gebet in der Klostergemeinschaft

Vor einigen Wochen war das Glockenseil hier in der Kirche der Benediktinerabtei von Tabgha (am See Genezareth in Israel) abgerissen, so dass wir selbst die Zeit zum Gebet herausfinden mussten. Umso mehr freut es mich, wenn das Glöckchen wieder fünfmal am Tag zum Gebet ruft. Das mag von außen viel erscheinen. Ich erlebe es als einen wohlklingenden Ton, der dem Tag seine Struktur gibt und der Arbeit dazwischen ihren Wert. Das gleichmäßige Miteinander-vor-Gott-treten macht deutlich, dass hier ein Ort ist, an dem man Gott dient und vor seinem Angesicht lebt.

An die 150 Psalmen, jahrtausendealter Gebetsschatz, die hier in zwei Wochen alle gebetet werden, muss ich mich gewöhnen. In meinen Ohren klingen sie stark alttestamentlich. Mit der Zeit finde ich mich in vielen angesprochenen Lebenslagen wieder und finde nur Teile der Texte sehr befremdlich, besonders wenn man bedenkt, dass wir hier von radikalen Fundamentalisten aller Religionen umgeben sind.

Ich habe das Gefühl, dass man kein besserer Mensch wird, weil man viel betet, aber ich schätze mich glücklich, an einem Ort sein zu dürfen, an dem wir miteinander versuchen, Gott auf dieser Erde einen kleinen Anteil der Ehre zu geben, die ihm gebührt und gleichzeitig einen Beitrag für Frieden in dieser Region zu leisten.

Gebet gibt der Freundschaft, die Gott uns von sich aus anbietet, eine Antwort. Die Freundschaft zu Gott miteinander zu gestalten in allen Tagesformen, die man so durchlebt, ist ein Geschenk, das in der Form nur in Gemeinschaft möglich ist. Sie ersetzt nicht die ganz persönliche Beziehung zu Gott, die jeder für sich selber pflegen muss. Die Hinwendung zu Gott im Gebet ist wie das Einatmen, die Arbeit und Begegnung mit unseren Nächsten ist wie das Ausatmen.

Die Farben der Seele

In schöner kalligraphischer Handschrift las ich den Satz: „Mit der Zeit prägen deine Gedanken die Farben deiner Seele.“ Ein Satz, den man in Stille auf sich wirken lassen kann. Stille, Einsamkeit und eine nicht sehr ausgeprägte Kommunikationskultur bringen viele Gedanken hervor, die man nicht abstellen kann.

Als ich vor 16 Jahren das erste Mal der damals einzige Gast im Karmel in Wemding war und totale Stille vorfand, merkte ich, wie laut es in einem selbst sein kann, dass das Leben lautstark ohne Worte weiter pulsiert, bis man langsam leerer wird. Dieses Leererwerden hatte aber auch mit den täglichen Gesprächen mit der Mutter Oberin zu tun.

Hier nun, nach fast zwei Jahren mit viel Zeit in Abgeschiedenheit und einer stillen meditativen Arbeit in der Benediktinerabtei Tabgha, nimmt die Stille andere Züge an. Zum einen schätze ich die Zweisamkeit mit Gott und das “Bei sich selbst zu Hause sein“ mit Blick auf den See Genezareth sehr. Es ist so schön, dass ich es selbst nicht fassen kann. Zeit, in der sich ein bisschen Himmel in der Seele widerspiegelt. Desgleichen auch, wenn wir in einer Lesestunde die Spur Gottes in unserem Leben suchen, das Wort Gottes teilen oder in Gesprächen von Herz zu Herz reden.

Aber es gibt auch banale Anlässe, die andere Gedanken auslösen: Zuneigungen und Abneigungen, Rechtfertigungen, Fragen, Zukunftsängste. Wenn niemand zum klärenden Gespräch in Aussicht ist, bekommen die Gedanken ein Eigenleben und ziehen einen mit Kraft weg von sich selbst und von anderen. Schatten legen sich auf die Seele, die in den Augen zu lesen sind. Das ist natürlich und die Wege sind verschieden, wie man damit umgeht. Wenn es im Psalm heißt: „Herr, stelle eine Wache an meinen Mund …“, so können wir auch beten: Herr, stelle eine Wache an das Tor meiner Seele, dass ich dem Ankläger der Brüder und meiner selbst in den Gedanken nicht Raum gebe, denn Du bist Licht, Liebe und Weisheit und wohnst im Innersten meiner Seele.

Auf die Farben meiner Seele muss ich selbst achtgeben. Die Worte der Bergpredigt: „Richtet nicht und urteilt nicht“ sind ein gutes Hilfsmittel für eine helle Farbgebung. Aber auch das Miteinanderreden ist unabdingbar für ein glaubwürdiges Miteinander.

Bild: Blick vom Berg Arbel durchs  Taubental auf den See Genezareth. Foto: Andrea Krebs