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Christus das Licht

Das „Lumen Christi“ ist der Ruf der Lichtfeier am Beginn der Vigil der Osternacht. Es ist für mich der hoffnungsstärkste Ruf, der unseren Glauben so wunderbar beschreibt.

Flüchtlingskind im Südsudan. Foto:

Noch spüren wir die Dramatik des Karfreitags, an dem wir nicht unbeteiligt vorübergehen können. Der Vorhang im Tempel ist zerrissen und der Blick auf Jesu ist frei. Er hat ein für alle Mal aufgeräumt mit den Opfern, die keinen Sinn machen. Seine Hingabe hat unser Leben und unsere Welt verändert.

Am Kreuz hängend will er nicht unser Mitleid; nein er will dass wir ihm nachfolgen und unser Kreuz auf uns nehmen. So wird die Welt neu gestaltet und sie wird menschlicher. Nur so können wir das „Lumen Christi“ in der Tiefe unseres Herzens wahrnehmen und es verstehen.

Licht der Hoffnung im Flüchtlingslager. Foto: Hans Eigner

In den Flüchtlingslagern in Juba im Südsudan habe ich dieses Bild gemacht. Mein Glaube wird klein, wenn ich die Hoffnungen der Menschen erlebe. Christus das Licht wird Wirklichkeit in der Dunkelheit und Trostlosigkeit der Lager. Denn es gibt neben all dem Schlimmen die Hoffnung in Jesus Christus. So werden die Menschen zu einem gewissen Grad unverletzlich und stark.