Solarenergie für Bugendana

Arbeitsreich werden die nächsten Tage für die fünf Mitglieder der Eichstätter Reisegruppe, die seit heute Morgen unterwegs ist nach Burundi. Dort baut das Bistum Eichstätt in Partnerschaft mit der Erzdiözese Gitega ein neues soziales und pastorales Zentrum mit Kirche, Pfarrhaus, Häusern für Ordensleute, verschiedenen Schulen und Gesundheitseinrichtungen in Bugendana.

Von München über Brüssel – wo ich gerade Zeit habe, ein paar Zeilen zu schreiben – geht es gleich weiter nach Bujumbura. Hier in Brüssel ist unser Team komplett geworden: Neben dem Eichstätter Finanzdirektor Domdekan Willibald Harrer und Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn, dem Bischöflichen Beauftragten für die Weltkirche, ist noch Karl Frey, der Architekt, der für das Erzbistum Gitega die Kirche und den gesamten Masterplan des Sozial- und Pastoralzentrums „St. Willibald und St. Walburga“ entworfen hat, dabei.

Neu in der Runde ist Luc Karake, ein Ingenieur, der bei der Beschaffungsgesellschaft für kirchliche, caritative und soziale Einrichtungen (BEGECA) in Aachen arbeitet und Fachmann für regenerative Energien in Afrika ist. Mit ihm und Karl Frey werde ich einige Tage auf der Baustelle in Bugendana die Planungen und nächsten Schritte zusammen mit den Partnern aus dem Erzbistum Gitega, deren Entwicklungsorganisation ODAG und der Firma Agglobu, die die Kirche baut, besprechen und die entwickelten Lösungen zur Entscheidung bringen. Die Planung der regenerativen Energieversorgung für das Pastoralzentrum ist einer der Schwerpunkte dieser Reise.

Aber es geht auch wieder darum, das kirchliche und gesellschaftliche Umfeld dialogisch mit einzubinden. Deshalb stehen morgen unter anderem Termine beim deutschen Botschafter Bruno Brommer und bei der Nuntiatur auf dem Programm. Wenn es mit der Internetverbindung klappt, schreibe ich in den nächsten Tagen weitere Beiträge aus Burundi.

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