Partnerschaftsprojekt Bugendana – Besuch auf der Baustelle

Nach dem Tag der Diplomatie gestern war heute der Tag der praktischen Arbeit beim Besuch unserer Partnerdiözese Gitega/Burundi. Wir sind nach dem Frühstück los auf die Baustelle des Sozial- und Pastoralzentrums Bugendana. Über eine Stunde dauerte die Fahrt auf der im Ausbau befindlichen Strecke. Vom Straßenbelag ist noch weit und breit keine Spur, roter Staub überall. Wir parken hinter dem Pfarrhaus, die sechs Ordensschwestern von nebenan sind herüber gekommen und singen zur Begrüßung.

Baustelle der Kirchen im Pastoralzentrum Bugendana
Hier entsteht die Kirche im Pastoralzentrum Bugendana. Foto: Gerhard Rott

Wir verlieren keine Zeit, gehen gleich auf die Baustelle der Kirche. Da wird mächtig gehämmert, gesiebt und geschweißt. Der gesiebte Sand ist für den Beton, das Hämmern kommt vom Gerüstbau und geschweißt wird das Eisen im Beton. Die Eichstätter sind sehr positiv überrascht vom Baufortschritt und der an den Tag gelegten Sorgfalt. Es werden auch Details besprochen, wie zum Beispiel das Mischverhältnis von Bruchsteinen aus der Region und gebrannten Ziegeln. Auch die hoffentlich bald fertige Grundschule wird besucht. Die Fundamente der Gesundheitsstation wirken massiv. Die alte Kirche wird gerade genutzt für eine Frauen-Katechese zur Fastenzeit.

Am Nachmittag dann die sehr konzentrierte Baubesprechung. Dabei gelingen zumindest erste kleine Fortschritte bei der Planung der Ausstattung mit regenerativer Energie. Erfreulich, dass unsere drei Triesdorfer Stipendiaten angefangen haben, ihr Wissen umzusetzen. Ein Hühnerstall ist da, die ersten Bienenvölker werden von Ortspfarrer umsorgt und auch die Bodenverbesserung mittels Kompost läuft an.

Der Ausfall des Stromgenerators hat uns heute Abend gezeigt, wie abhängig wir von Energie sind und wie dringend diese Herausforderung hier angegangen werden muss.

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