Die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche und die Demonstrationen auf dem „Maidan“

Seit rund drei Wochen dauern in der Ukraine bereits die Demonstrationen gegen die Regierung Janukowitschs an. Auslöser für die massenhaften Proteste war die plötzliche Entscheidung des Präsidenten, die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union, die für den 29. November in Vilnius (Litauen) vorgesehen war, zu verweigern. Kiew ist als Hauptstadt der Ukraine der Hauptschauplatz der Proteste. Dort versammeln sich die Menschen, wie bereits vor neun Jahren bei der Orangen Revolution, am Unabhängigkeitsplatz, dem „Maidan“. Dieser Platz ist nicht nur der zentrale Ort des friedlichen Aufstandes, sondern auch der Namengeber einer Bewegung, die im ganzen Land um sich gegriffen hat.

Die Demonstrationen verliefen zunächst in friedlicher und optimistischer Atmosphäre und wurden hauptsächlich von Studenten getragen. In der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember, als die Spezialeinheiten der Polizei („Berkut“) den „Maidan“ gewaltsam räumten, kam es jedoch zu zahlreichen Verletzen. Dutzende Menschen, vorwiegend Studenten, aber auch zufällige Passanten, wurden grausam verprügelt. Auf der Flucht fanden die Demonstranten Schutz in der St. Michael-Kathedrale (Orthodoxe Kirche des Kiewer Patriarchats). Das gewaltsame Vorgehen der staatlichen Sicherheitskräfte hat eine Empörungswelle im ganzen Land ausgelöst. Allein in Kiew fanden sich daraufhin hunderttausende empörte Bürger zu Demonstrationen zusammen.

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In dieser schwierigen Gesellschaftslage stehen die Kirchen der Ukraine nicht abseits. Die Türen der Gotteshäuser sind für die Demonstrierenden geöffnet: Die Menschen können sich dort aufwärmen, bekommen Essen und warme Getränke und die Möglichkeit zu übernachten. In vielen Kiewer Kirchen sowie auch auf dem „Maidan“ selbst – in einer eigens errichteten Zelt-Kapelle und auch auf der Bühne – werden Gottesdienste für den Frieden im Land gefeiert.

Vom Beginn der Proteste an nahm die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche (UGKK) eine aktive Rolle ein. Ihre Bischöfe, Priester, Priesteramtskandidaten und Ordensleute sind fester Bestandteil auf dem „Maidan“. Sie geben nicht nur geistliche Begleitung, feiern Gottesdienste, erteilen die heiligen Sakramente der Beichte und Kommunion, sondern helfen auch bei allen täglich auf dem „Maidan“ anfallenden Aufgaben.

Seine Eindrücke vom Leben auf dem „Maidan“ schilderte einer der Priesteramtskandidaten des Lemberger Priesterseminars wie folgt:

„Unsere Anwesenheit in der ukrainischen Hauptstadt, genauer auf dem zentralen Euro-Maidan, erwies sich als eine große Erfahrung nicht nur für uns selbst, sondern auch für die Menschen, die dort für eine bessere Zukunft unseres Vaterlandes einstehen. […] Es ist wirklich schwer, die geistig erhebende Atmosphäre mit Worten zu beschreiben […]. All das habe ich persönlich in dem Moment gespürt als wir – etwa hundert Seminaristen und Priester – mit einer großen ukrainischen Fahne singend durch Kiew gingen. Die Demonstrierenden applaudierten uns und stimmten in die Gesänge ein, womit sie uns für unsere Unterstützung und Solidarität dankten. Einen besonderen Eindruck hinterließen auch die Menschen, mit denen wir uns unterhielten, die auf uns zukamen, um mit uns zu reden und gemeinsam zu beten, die die Fahne in die Hand nahmen und mit uns durch die Straßen schritten, um zu bezeugen, dass wir mit Gott alles schaffen, das wir mit seiner Hilfe alles erlangen, wonach wir streben.“

Aus Solidarität mit dem zentralen „Euro-Maidan“ in Kiew finden zurzeit in vielen Städten der Ukraine und in der ganzen Welt, darunter auch in deutschen Städten, „Euro-Maidane“ statt. Am 7. Dezember versammelten sich zu diesem Zweck rund 200 Ukrainer und deren Freunde vor dem Bundestag in Berlin. Auch sechs ukrainische Studierende des Collegium Orientale in Eichstätt nahmen an dem Berliner „Maidan“ teil, um die Idee des „Maidan“ und ihre Freunde und Verwandten in der Heimat zu unterstützen.

Mehr zum Thema: Ukrainische Kirchen rufen zum Dialog auf

Video: Das Collegium Orientale in Eichstätt

Anmerkung der Redaktion: Diakon Nazar Mysyakovskyy hat diesen Beitrag zusammen Mykola Dobra verfasst. Dobra, geboren in Transkarpatien/Ukraine, lebt seit 2006 in Eichstätt. Nach dem Diplomabschluss promoviert er am Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte und Patrologie der Theologischen Fakultät an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Papst Franziskus ruft uns alle in die missionarische Sendung der Kirche

Papst Franziskus lässt uns in seinem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium in erfrischender und mitreißender Weise an seinem persönlichen Glauben teilhaben. Theologischer Angelpunkt der Botschaft ist die in Jesu Tod und Auferstehung bezeugte Liebe Gottes zum Menschen. Die Zuwendung Gottes zu jedem Einzelnen muss Ausgangspunkt sein für das pastorale Handeln der Kirche.

Glaube ist Begegnung mit der Person Jesu. Die Begegnung mit dem Auferstandenen erschließt uns die Wahrheit des Lebens und wird zur Quelle der Freude, die sich mitteilen will und in die Begegnung mit der Kirche einlädt. Zugleich drängt sie hinaus an die Ränder der Kirche und der Gesellschaft, besonders hin zu den Armen, denn das Gute neigt dazu, sich auszubreiten, wie der Papst sagt. Mission ist Eröffnung der Begegnung mit der Person Jesu und seiner liebenden Hingabe für den Menschen. Wenn Kirche ihrer Berufung treu bleiben will, ist all ihr Wirken folglich missionarisches Handeln.

Mit geistlicher Leidenschaft ruft Papst Franziskus uns alle in die missionarische Sendung der Kirche. Der Herr traut uns mehr zu als wir selbst wagen, denn Er ist schon unterwegs in dieser Welt, so könnte man den immer wieder anklingenden Grundtenor der wachrüttelnden päpstlichen Botschaft beschreiben. Zugleich gibt das Schreiben des Papstes einer verwaltungsmäßig gut organisierten, finanziell abgesicherten und gesellschaftlich etablierten Kirche – von der Ebene der Pfarreien über die Verbände bis zu den Bistümern – viele Impulse und Fragen zum weiteren Bedenken mit auf den Weg. Was der Papst wohl nicht als missionarischen Aufbruch versteht, sind Beschäftigung der Kirche mit sich selbst in Form von Strukturdebatten und innerkirchliche Kritik, die sich in der Haltung des Klagens und Jammerns erschöpft. Die Kirche soll das Leben Jesu Christi allen anbieten und für diese Schönheit ein frohes Zeugnis geben, das einladend ist.

Besuch aus Benin

Benin liegt in West-Afrika. Auf der Weltkarte erscheint die ehemalige französische Kolonie als ein schmales Land mit kleinem Kopf, eingeklemmt zwischen dem noch kleineren Staat Togo und dem großen Nigeria. Seit 1960 ist Benin von Frankreich unabhängig – und nimmt sein Geschick selbst in die Hand. Jedenfalls versucht das für afrikanische Verhältnisse eher kleine Land im Konzert der mehr und mehr globalisierten Welt seinen eigenen Weg zu gehen. Und das mit Stolz. Jedes Land hat guten Grund, stolz zu sein auf sein eigenes Volk. Auch Benin. Das sagte mir schon vor Jahren mein alter Studienfreund Pascal N’Koué aus Natitingou in Benin. Er ist heute Erzbischof von Parakou in seiner Heimat. Ich durfte manches von ihm lernen.

Heute ist aber ein anderer Bischof aus Benin zu Besuch in Eichstätt: Victor Agbanou, geboren im Jahr 1945, ist Bischof von Lokossa. Soeben hat er mit unserem Bischof Gregor Maria Hanke OSB einen festlichen Gottesdienst im Eichstätter Dom gefeiert. Bischof Victor spricht gut Deutsch. Die Sprache ist ihm aus eigenen Studientagen in Deutschland erhalten geblieben. Zum Bischof geweiht wurde er durch seinen großen Landsmann Kardinal Bernardin Gantin (1922 – 2008) im Jahr des großen Jubiläums 2000. Der freundlich zurückhaltende Gast aus Benin öffnet sich im Gespräch. Er erzählt Bischof Hanke und uns vom Referat Weltkirche von seinem Land und von der Kirche in Benin.

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Politisch ist Benin eine Präsidialrepublik. Die Korruption in der öffentlichen Verwaltung macht den Menschen zu schaffen. Der westafrikanische Staat hat heute ca. 10 Millionen Einwohner.  Etwas weniger als die Hälfte davon sind Christen; neben den Katholiken gibt es eine Vielzahl von evangelischen und evangelikalen Denominationen. Bischof Victor sagt: „Bei uns schießt fast jeden Tag eine neue Kirche aus dem Boden“. Neben dem massiven Vordringen des Islams gehört die Koexistenz mit den vielen ganz neuen christlichen Gruppen zu den Herausforderungen, denen sich die katholische Kirche zu stellen hat. Auch der Anteil der Naturreligionen ist in Benin noch relativ hoch. Der Bischof erzählt, viele der neuen „Kirchen“, die von Predigern aus den USA gegründet werden, reduzierten den christlichen Glauben auf eine rein individuelle Gottesbeziehung und auf die religiöse Feier. Der soziale Aspekt des Christseins, der Ruf zur gesellschaftlichen Mitverantwortung, das Mitbauen an einer sozial gerechten Gesellschaft nach den Maßstäben des Evangeliums falle nahezu gänzlich weg. Dies und die Zerspaltung in viele kleine voneinander unabhängige Gruppierungen mindere insgesamt die Kraft des Christentums in Benin. Trotzdem kann die katholische Kirche einen wertvollen Beitrag für das Land leisten. So werden zum Beispiel die kirchlichen Schulen nicht nur von katholischen Christen besucht. Auch viele andere Menschen in Benin schicken Kinder und Jugendliche gerne auf katholische Schulen. Kirche, Bildung und Wertevermittlung, das gehört in Benin zusammen.

Im Bistum Lokossa leben heute ca. 142.500 katholische Christen. Die etwa 170 Diözesanpriester müssen oft weite Wege zurücklegen, um die Dörfer zu erreichen. „Ohne unsere Katechisten wäre die Glaubensvermittlung undenkbar“, sagt Bischof Victor. Vielleicht können wir ihm ein wenig bei der Ausbildung der Katechisten helfen. Der Glaube ist ja ein großes Geschenk. Ein Geschenk Gottes, das uns hilft, das Leben zu verstehen und die Welt mit den Augen dessen zu sehen, der sie geschaffen hat und alles Leben bejaht. Ein Geschenk, zu dessen Weitergabe wir Christen berufen sind. Bischof Victor, danke für Deinen Besuch.

Lima – die Stadt der Gegensätze

Lima ist keine typisch „schöne“ Stadt –  eher laut, schmutzig, chaotisch und fast das ganze Jahr von einer Dunstglocke umhüllt. Trotzdem habe ich in dem halben Jahr, das ich nun hier lebe, viel erlebt und habe einiges über die peruanische Kultur sowie die Lebens- und Arbeitsweise gelernt und wahrscheinlich noch viel mehr über meine eigene Kultur.

Man bekommt in Lima schnell das Gefühl, dass hier eine sehr strikte Trennung zwischen Arm und Reich herrscht – auch wenn beides räumlich sehr eng beieinander liegt – und während sich in den wohlhabenden Stadtteilen Fast-Food-Kette an Fast-Food-Kette reiht und man alle 20m einem Süßigkeiten- oder Eisverkäufer begegnet, freut man sich in den Randbezirken von Lima über fließendes Wasser und die kleinen Bodegas, in denen man das Nötigste kaufen kann. Auch Bildung ist extrem abhängig vom Geldbeutel der Eltern und der Name der Universität bestimmt zu großen Teilen den späteren Berufserfolg. In einem Kurs zur Personalauswahl beispielsweise, den ich an der Uni besucht habe, wurde uns immer wieder erläutert, Absolventen welcher Privatuniversitäten man für bessere Positionen einstellen könne und welche lieber gleich auszusortieren seien.

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An der Uni, an der ich studiere, liegen die Studiengebühren – je nach Einkommen der Eltern weiter ansteigend – bei einem Mindestbeitrag von 1400 Soles (ca.370 Euro) im Monat. Die meisten Studierenden leben dafür während des Studiums noch zu Hause bei ihrer Familie und ziehen meistens erst (wenn überhaupt) zur Hochzeit oder nach Erreichen finanzieller Unabhängigkeit aus. Allgemein habe ich den Eindruck, dass Familie hier eine sehr viel größere Bedeutung hat als bei uns, oft leben mehrere Generationen unter einem Dach und wenn nicht, so besuchen sich die Onkeln, Tanten, Cousins und Cousinen und was noch alles so dazugehört, ziemlich oft oder treffen sich bei den Großeltern.

Viele Studierende an meiner Uni äußern sich oft eher negativ über Menschen, die in ärmeren Stadtteilen leben oder an öffentlichen Universtäten studieren und deklarieren alles mit Armut konnotierte als „gefährlich“. Tatsächlich ist Kriminalität kein unbedeutendes Problem, vor allem bewaffnete Überfälle passieren häufig. Trotzdem denke ich, man sollte es sich nicht ganz so einfach machen und alles in die gleiche Schublade stecken. Solange man sich an bestimmte Regeln hält (z.B. nicht alleine Taxi fahren, nachts einsame Straßen meiden oder seine Wertsachen nicht offen vor sich herzutragen) lernt man auch ziemlich schnell damit umzugehen.

Was man außerdem in Peru ziemlich schnell lernt ist Geduld. Egal ob im Supermarkt, bei der Bank oder im Bus  – man hat das Gefühl, alles dauert unglaublich lange. Und wenn man sich mit einem peruanischen Freund verabredet, kann es schon mal sein, dass man 2 Stunden wartet. Ist man mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, ist es allerdings auch ziemlich schwer einzuschätzen, wie lange man braucht. Für die Strecke von meinem Wohnheim zur Uni bin ich beispielsweise je nach Verkehrslage zwischen 25 Minuten und mehr als 1 ½ Stunden unterwegs. Dementsprechend gibt es auch keinen Fahrplan, sondern kleine Busse, sogenannte „Mikros“, die man an der Straße anhält und in denen immer ein Busfahrer sowie ein Fahrkartenverkäufer (der gleichzeitig die Haltestellen ausruft und die Tür öffnet, wenn jemand aussteigen möchte) mitfahren. Wenn der Bus allerdings zu voll ist um die Tür zu schließen, stört es auch niemanden mit offener Tür zu fahren, genauso wenig wie mitten auf der Straße auszusteigen. Es scheint aber, als wäre das Einhalten von Regeln und Gesetzen ohnehin nicht so wichtig, was wohl leider auch an der Unzuverlässigkeit und hohen Bestechlichkeit der Polizei liegt. Vor allem die Teilnahme am Straßenverkehr ist deshalb oft lebensgefährlich (überholt wird z.B. von beiden Seiten und eine grüne Fußgängerampel bedeutet nur, dass die Fahrer von links gerade rot haben, nicht aber, dass man keine kreuzenden Autos zu befürchten hat).

Aber trotz Chaos – oder vielleicht gerade deswegen – kommt mir das Leben hier in Lima auch wesentlich lebhafter vor als in Deutschland. Die vielen Straßenverkäufer preisen lautstark ihre Produkte an, Autos hupen, der Busfahrer fängt an die Musik aus dem Radio lautstark mitzusingen, oder die Menschen in der Bar stehen plötzlich auf und fangen an Salsa zu tanzen. So viel gefühlte Lebensfreude kann richtig ansteckend sein und einem selbst die schlechten Tage ziemlich schnell wieder aufheitern. Der manchmal vorhandene Mangel an deutscher Effizienz und Pünktlichkeit wird somit durch peruanisches Temperament und Herzlichkeit wieder ausgeglichen und macht einem dann doch gar nicht mehr so viel aus.

„… hier her fährt eigentlich kein Taxi“

… das sagt uns die Projektpartnerin, Schwester Hortensia in Popotlan, etwas außerhalb von San Salvador gelegen, als wir ihr vorschlagen, am nächsten Tag mit dem Taxi zu kommen. Hier in Popotlan stoßen die Gebietsgrenzen der Mara 18, die sich mittlerweile gespalten hat, und die der Mara Salvatrucha aufeinander. Der Bandenkrieg ist mittlerweile so extrem, dass die meisten Taxis nicht in diese Gegend fahren. Die Gefahr, überfallen und ausgeraubt zu werden, ist zu groß. Auch der Taxifahrer, der mich an einem anderen Tag zur Universität fährt, bestätigt das. „Nur wenn man jemand kennt, fährt man dahin. Ich kenne niemanden, ich fahr da nicht hin.“

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Während wir mit Schwester Hortensia durch Popotlan fahren, erzählt sie von dem Krieg der Banden. „Hier an dieser Straßenecke wurde vor ein paar Monaten ein Junge erschossen“. Er kam aus dem anderen Teil der Siedlung und durfte eigentlich diesen Teil nicht betreten. Er wollte seine Freundin, die hier lebt, abholen. In den Bäumen warteten die Mitglieder der Bande und haben ihn getötet. An dieser Straßenecke haben die Jugendlichen jetzt an die Hauswand in bunten Farben „Hay juventud y esperanza“ geschrieben. „Es gibt eine Jugend und es gibt Hoffnung“. Zuvor stand dort eine große 18. Das Kennzeichen der Mara 18. Nach der Erlaubnis der führenden Bandenmitglieder haben die Jugendlichen diese 18 übermalt.

Die Jugend in El Salvador gibt es tatsächlich, nur ein kleiner Teil von ihnen ist Mitglied einer Bande. Doch die beherrschen das Leben der Mehrheit. Und so ist es nicht verwunderlich, dass viele der jungen Menschen vor allem von einem träumen: Auswandern in die USA.