Hausputz, Sprachkurs und das erste Erdbeben

Fast drei Wochen bin ich jetzt schon in Santiago – und ich hab schon eine Menge erlebt! Vom Sprachkurs über gutes Essen, Wandern, Hausputz und Diebstahl bis hin zu einem Erdbeben war schon vieles dabei!

Doch jetzt mal der Reihe nach: An dem Tag, an dem wir ankamen, wurden wir von ehemaligen Freiwilligen und Helga vom Flughafen abgeholt und in unsere neuen Unterkünfte gebracht. Endlich konnte ich meine WG-Mitbewohner Susi, Roman und Lea kennenlernen und mein neues Zimmer beziehen. Das Viertel, in dem wir wohnen, ist schon ein bisschen gefährlich, aber die Nachbarn sind alle total freundlich und deshalb fühlt man sich eigentlich echt wohl.

Unser Haus. Foto: Maria Brems
Unser Haus. Foto: Maria Brems
Ausblick von unserer Dachterrasse. Foto: Maria Brems
Ausblick von unserer Dachterrasse. Foto: Maria Brems

Den zweiten Tag in Chile hab ich damit verbracht, mein Carnet zu beantragen. Das ist so etwas wie der Personalausweis in Deutschland. In der Kinderkrippe hab ich auch schon einen halben Tag gearbeitet, ich glaube, das wird richtig schön, dort mit den Kindern zu arbeiten!

Aussicht vom Cerro San Cristóbal. Foto: Maria Brems
Aussicht vom Cerro San Cristóbal. Foto: Maria Brems

Dann hatten wir ein verlängertes Wochenende, weil ja Feiertag war. Das Wochenende haben wir damit verbracht, unser Haus zu putzen. Es ist richtig schön und wenn nicht so viel Smog ist, sieht man von unserer Terrasse aus die Anden echt  gut! Außerdem war ich mit allen Freiwilligen auf dem Cerro San Cristóbal. Von da aus hatten wir einen schönen Blick über Santiago.

Smog über Santiago. Foto: Maria Brems
Smog über Santiago. Foto: Maria Brems

Vorletzte Woche hab ich mit dem Sprachkurs begonnen. Das ist sehr hilfreich, weil die Chilenen einfach richtig schnell reden, aber es wird immer besser mit dem Verstehen und Reden!

Letztes Wochenende hatten wir Reunión mit allen Freiwilligen und ich konnte endlich alle kennenlernen. Außerdem wurden wichtige Themen besprochen. Und kaum kam ich von der Reunión nach Hause, hab ich mein erstes Erdbeben erlebt. Es hatte eine Stärke von 6,4 und wir haben uns alle in die Türrahmen unseres Hauses gestellt, weil das der sicherste Ort ist.

Letzte Woche hatte ich noch einmal Sprachkurs und morgen fang ich dann endlich an, in der Kinderkrippe zu arbeiten – aber dazu mehr in meinem nächsten Blogeintrag!

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