Kategorie-Archiv: Reise

Taizé-Treffen: Pilgerweg des Vertrauens auf der Erde

Auch am heutigen Tag machten wir uns auf eine weitere Etappe des Pilgerweges des Vertrauens auf der Erde. Am Morgen feierten wir in unserer Gastgemeinde gemeinsam Messe, in der uns das heutige Sonntagsevangelium mit dem Heiligen Joseph ein Vorbild des Vertrauens präsentierte. Im Anschluss daran fanden sich erstmals die internationalen Gesprächsgruppen zusammen.

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Am Nachmittag gab es dann in Strasbourg eine Vielfalt von Angeboten. Ich besuchte einen Workshop mit Ann Power-Forde, einer Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zum Thema „Menschenrechte und Gerechtigkeit: Persönliches Gespräch über die Herausforderung, Christ zu sein.“ Sie sprach über die Menschenrechtskonvention, die mittlerweile von 47 Nationen unterzeichnet wurde, und betonte die Würde jedes einzelnen Menschen. Einen besonderen Fokus legte sie auf folgende Fragen: Wie kann ich die Rechte anderer Menschen respektieren? Und wie kann ich den Weg Jesu leben, auch wenn meine eigenen Rechte verletzt werden? Besonders bewegend fand ich die daran anschließenden spontanen Zeugnisse und Fragen von einigen Teilnehmern – etwa von einem ehemaligen Inhaftierten. Ein Jugendlicher aus der Ukraine berichtete von der schwierigen politischen Situation in seiner Heimat und beklagte, dass die korrupte Regierung die Menschenrechte nicht beachtete. Viele Fragen blieben im Raum stehen, auf die es keine einfachen und schnellen Antworten gibt, die uns weiter beschäftigen und herausfordern. Immer wieder werden wir hier ermutigt, nicht zu resignieren und angesichts der eigenen Ohnmacht und Hilflosigkeit aufzugeben, sondern den Mut zu haben, gerade unsere kleinen und begrenzten Möglichkeiten zu nutzen und so Schritt für Schritt die Welt zu verändern.

Am Ende des Abendgebets teilte Frère Alois seine Erfahrungen in Asien – dem Kontinent, auf dem im zurückliegenden Jahr eine wichtige Etappe auf dem Pilgerweg des Vertrauens stattfand. In allem Leid und allen Krisen scheint auch hier immer wieder große Hoffnung durch den Glauben an Jesus Christus auf: „Auch wenn er der Sohn Gottes war, hat er das Schweigen Gottes selbst erfahren. Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat er die ganze Tragik unseres Lebens, unsere Niederlagen, unsere Fehler und die Gewalt, die in uns liegt, auf sich genommen. Selbst in der tiefsten Nacht hat Jesus noch an die Liebe Gottes geglaubt. So kann er uns führen; nicht dass uns dadurch die Dunkelheit erspart bliebe, sondern er möchte sie mit uns zusammen durchstehen und uns die unsichtbare Gegenwart des Heiligen Geistes zusichern. (…).“

Die Christen sind laut Frère Alois fast überall in Asien in der Minderheit. „Aber viele sind dort, wo sie leben, ein Sauerteig des Friedens und der Freiheit. Ich habe dies in Myanmar, in Indien und in China gesehen. Diesen Christen zu begegnen, schenkt einem neuen Mut; und das möchte ich euch weitergeben. (…) In Nordkorea konnten wir nur das Schweigen derer teilen, die eine Veränderung erhoffen. Beten wir für die Menschen in diesem Land!“

Viele junge Menschen stehen jeden Abend lange an, um am Kreuz zu beten, ihre Stirn auf das Kreuz zu legen und all ihre persönlichen Sorgen und Nöte, aber auch die Probleme unserer Welt zu Jesus ans Kreuz zu bringen – zu IHM, der für uns Mensch geworden ist.

Taizé-Treffen – Grenzen er-fahren

Heute ging es endlich richtig los, das Taizé-Treffen in Strasbourg, dem Elsass und der Ortenau. Bereits viermal haben wir heute die deutsch-französische Grenze im wahrsten Sinne des Wortes er-fahren – diese Grenze, die ein charakteristisches Merkmal dieses Taizé-Treffens darstellt.

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Frère Alois beschrieb dies in seiner heutigen Abendansprache folgendermaßen:
„Wir sind als Pilger des Friedens und des Vertrauens hierher nach Straßburg gekommen, in diese Stadt und in diese Region Europas, die nach den schrecklichen Kriegen des 20. Jahrhunderts zu einem Symbol der Versöhnung geworden ist.“

Am frühen Morgen brach ich von Nürnberg aus auf. Wie passend, dass ein Großteil der Strecke exakt die gleiche Route ist wie bei den Pilgerfahrten der Diözese Eichstätt nach Taizé. In Karlsruhe traf ich mich dann mit einer Freundin und gemeinsam überfuhren wir zum ersten Mal die deutsch-französische Grenze, um uns in Strasbourg beim allgemeinen Empfang anzumelden. Anschließend ging es zurück nach Deutschland, da unsere Unterkunft auf der deutschen Rheinseite in Offenburg liegt. Nach dem Empfang in der Gastgemeinde und der Gast-WG fuhren wir dann erneut mit speziellen Pendelbussen nach Strasbourg zum Abendessen und Abendgebet.

Mitten in diesem bunten Durcheinander von jungen Menschen aus den verschiedensten Ländern Europas trafen wir auch gleich die ersten bekannten Gesichter. Auf dem Rückweg in unsere Unterkunft überschritten wir die Grenze dann zum 4. Mal. Für unsere Generation ist diese problemlose und unkomplizierte Überwindung der Grenzen selbstverständlich, sie macht uns in diesen Tagen aber neu bewusst, wie dankbar wir dafür sein können. Ich hoffe, dass wir in diesen Tagen die Grenze nicht nur er-fahren, sondern auch immer neu dazu beitragen, Grenzen zu überwinden und die europäische Einigung voranzutreiben!

Ein ganz anderes Brasilien

Einen herzlichen Gruß aus Sao Gabriel da Cachoeira, einem kleinen Städtchen mitten im westlichen Amazonasgebiet am Rio Negro – am „Schwarzen Fluss“. Der Fluss hier hat ein ganz schwarzes Wasser – so wie der kleine Weiher in Obersöchering.

Das Internet ist recht schwach hier. Diese Gegend hier ist noch abgelegener als die Gegend am Rio Solimoes. Ich bin schon sehr beeindruckt von all dem hier und staune jeden Tag, es ist so ganz anderes als das Brasilien, dass ich bis jetzt kennen gelernt habe.

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Es ist eine wunderschöne Gegend, geprägt vom großen Fluss und dem Urwald, von den verschiedensten Indianervölkern. Viele sprechen hier noch ihre eigene Sprache und lernen Portugiesisch erst, wenn sie in die Stadt kommen oder in eine der vielen kleinen Schulen im Innenland.

Das Gefängnis (siehe Bild) ist eine kleine Polizeistation mit zurzeit 44 Insassen (zwei
Frauen), die zum Beispiel nur einmal in der Woche für eine halbe Stunde Hofgang haben.

Diese Tage hier sind etwas ruhiger, Gott sei Dank. Ich genieße die Ruhe und Stille nach den anstrengenden Tagen in der Hauptstadt Manaus. Wie Ihr an den Bildern sehen könnt, kann man hier auch gut rasten und verweilen.

Morgen geht es mit dem Boot flussaufwärts in eines der kleinen Dörfer am Fluss. Hier wohne ich bei den Herz-Jesu-Missionaren und begleite sie bei ihren Besuchen in den vielen Gemeinden am Fluss.

Heute nur diesen kurzen Weihnachtsgruß, in der Silvesternacht bin ich im Flieger auf dem sehr billigen Rückflug nach Goiânia, dieser Flug ist gerade nicht beliebt und sehr leer,…… und dann von Goiânia aus mehr von dieser schönen und reichen Erfahrung im Amazonas.

Liebe Freunde, vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung und die vielen Spenden. Ich wünsche Euch allen ein FELIZ NATAL. ER möge in uns geboren werden, damit wir DURCH IHN und MIT IHM und in IHM Licht sein können in der Dunkelheit der Welt.

Eindrücke von meinem Aufenthalt in Deutschland

Zunächst möchte ich mich vorstellen: Ich heiße Pamela Tripailaf Lefio del Carmen, ich bin 34 Jahre alt und als Lehrerin mit dem Hauptfach Interkulturelle Bildung im Mapuche-Kontext tätig. Zurzeit lebe ich in der Stadt Temuco, Südchile. Ich bin verheiratet und habe zwei Kindern, ein Junge (Lienan, 9) und ein Mädchen (Liqenray, 5 Jahre), beide Mapuche-Namen sind eine Anspielung auf das Sonnenlicht.

Geboren wurde ich in der Mapuche-Gemeinde Trumpulo Chico, wo meine Eltern noch heute leben. Bis zum Alter von zehn Jahren wuchs ich in der Obhut meiner Großmutter auf. Als sie starb, kehrte ich zu meinen Eltern und meinen vier Brüdern zurück.

Ich hatte eine sehr schwierige Kindheit, zuerst wegen des Todes meiner Großmutter, die mich nach den Prinzipien und Werte der Mapuche erzogen hat. Danach kam die Krankheit meiner Mutter, was dazu führte, das ich nicht regelmäßige den Unterricht in der Grundschule besuchen konnte.

Nun, trotz all dieser Schwierigkeiten und zusätzlichen wirtschaftlichen Probleme, auch der gelegentlichen Gewalt in der Familie, habe ich es dankt meiner Großmutter geschafft, in der Stadt zu studieren. Zu Lebzeiten hatte sie – ohne meine Familie in Kenntnis zu setzten – ein Ehepaar in der Stadt beauftragt, mich anzunehmen und mir den Besuch der Sekundarschule zu ermöglichen. Glücklicherweise nahmen sie die Anfrage meiner Großmutter ernst und holten mich an einem Sommertag auf dem Land ab, damit ich in der Stadt zur Schule gehen konnte.

Ab diesem Tag konnte mich nichts und niemand aufhalten. Ich hatte viele Schwierigkeiten zu überwinden, und dabei dachte ich immer an die Lehre meiner Großmutter, dass man trotz allem, Hoffnung haben soll: „Wir müssen weitermachen.“ Zudem haben mir Menschen von der katholischen Kirche geholfen.

So habe ich die Sekundarschule abgeschlossen und konnte dann an einem Ausbildungsprogramm für Mapuche-Lehrer der Katholischen Universität von Temuco teilnehmen. Und so kam ich in die St. Vincent-Schule, wo ich derzeit als Lehrerin tätig bin. Bei dieser Arbeit geht es um die Vermittlung und Wiederbelebung der Mapuche-Sprache sowie um Einbeziehung von Wissen und Know-how der Mapuche-Kultur.

In diesem Zusammenhang berührte es mich, Schüler zu begegnen, die mich an meiner Situation, vor allem in meiner Kindheit, erinnern. Sie wollten studieren, konnte aber nicht, auf der einen Seite, wegen der wirtschaftlichen Situation und zum anderen, weil die Eltern weder Motivation noch Interesse hatten, ihre Kinder auf die Sekundarschule in der Stadt zu schicken. Außerdem bot die Schule nicht den geeigneten Raum, um die Schüler zum Weiterlernen zu motivieren, was mich dazu brachte, mehr außerhalb des Klassenzimmers aktiv zu werden. Ich besuchte freiwillig die Familien, um den Kindern bei ihren Schulaufgaben zu unterstützen. So wandte ich mich an Pater Fernando Diaz, der damit begann, Hilfe zu organisieren. Heute können wir einen kleinen Zuschuss für die Transportkosten der Schüler anbieten.

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Reise nach Deutschland

Als ich die Einladung von Adveniat für eine Reise nach Deutschland erhielt, war ich ein wenig beunruhigt, weil ich nicht wusste, was mich erwarten würde. Außerdem beschäftigte mich sehr  die Trennung von meiner Familie. Dennoch war es sehr wichtig, zunächst, um neue Orte kennen zu lernen und auch über meine Berufserfahrung in Mapuche-Gemeinden zu erzählen.

Aber vom ersten Moment an, als ich am Flughafen empfangen wurde, fühlte ich die Wertschätzung und die Liebe vor allem der Adveniat-Mitarbeiter. Was mich als erstes beeindruckt hat, war die Schönheit der Stadt, nicht so sehr der Häuser und Gebäude, sondern so viele Bäume und Parks in der Stadt zu sehen.

Später bei den Schulbesuchen bemerkte ich die Disziplin der Kinder, wie sie ihre Hände hoben und warteten, bis sie zum Sprechen an der Reihe waren, und das Interesse, das sie zeigten, mehr über die Mapuche-Kultur und ihr Land kennen zu lernen. Ich konnte Kinder sehen, die frei sind, ohne Angst zu sprechen. Auf der anderen Seite schätze ich die entgegengebrachte Liebe und das Interesse der Schüler: Einige blieben am Ende der Klasse, um noch etwas zu fragen oder einfach um mich zu bitten, meinen Namen auf ein Papier zu schreiben.

Bei den Besuchen in den Pfarreien fühlte ich mich gut aufgenommen von den Priestern und anderen Menschen, die zu meinen Vorträgen kamen. Ich war überrascht, dass einige bereits etwas über meine Kultur wussten, und ich habe keinen Zweifel daran, dass sie nach meinem Aufenthalt noch etwas mehr wissen.

Abschließend, möchte ich mich bei Adveniat für die Einladung bedanken, vor allem meiner Dolmetscherin Stefanie Hoppe, die mir bei all diesen neuen Erfahrungen in diesem fernen Land viel Sicherheit und Vertrauen vermittelte, vor allem als Lebenserfahrung und berufliche Entwicklung. Im Gegensatz zu meiner Vorstellung, die Deutsche seien distanzierte Menschen, habe ich viel Nähe, Herzlichkeit und sehr einladende Atmosphäre erfahren.

Danken möchte ich auch den Bischöfen, Priestern und Verantwortlichen der Gemeinden, die uns bei den endlosen Gesprächen begleiteten. Vielen Dank für die Einladungen, das Vertrauen und die Aufnahme.

Ich danke auch der Diözese Eichstätt für die Einladung, über meine Erfahrungen in Deutschland zu schreiben.

Ich bin zurück in meinem Land mit großen Hoffnungen und Herausforderungen in der Bildung von Mapuche- und Nicht-Mapuche-Kindern. Die Reise bedeutete eine Stärkung meiner Arbeit in der Schule vor allem mit den Mapuche-Gemeinden. Sie bestärkte mich in meiner Überzeugung, dass es notwendig und möglich ist, weiterzumachen in einem Bildungsprojekt, vor allem mit Kindern und Jugendlichen, um aus unserer Situation der Benachteiligung herauszukommen, um ausgehend von der Ausbildung unsere Identität als Mapuche aufrechtzuhalten und zu entfalten. Und das in einem schwierigen Kontext wie es die dominierende Gesellschaft und die Globalisierungsprozesse darstellen.

Übersetzung aus dem Spanischen: Geraldo Hoffmann

Mehr zum Thema: „Menschen der Erde“ – eine Mapuche in Eichstätt

Die Bedeutung des Friedenslichts für Betlehem

Mit einer 30-köpfigen Delegation von DPSG-Pfadfindern aus ganz Deutschland bin ich Ende Oktober nach Israel und Palästina gereist. Neben der Besichtigung der heiligen Stätten stand vor allem der Austausch mit Pfadfindergruppen vor Ort im Vordergrund. Nachdem wir in Tel Aviv einen Tag jüdische Pfadfinder besuchten, folgten vier Tage bei den katholischen Pfadfindern in Nazareth. Dabei besuchten wir auch den See Genezareth. In Nazareth trafen wir mehrmals die dortigen Pfadfindergruppen und tauschten uns über die Situation aus, sie zeigten uns die Sehenswürdigkeiten und bewirteten uns. Die Gastfreundschaft zeigte auch sich beim Mittagessen, das wir bei Familien in Gruppen genießen durften.

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Daraufhin reisten wir weiter nach Jerusalem und Betlehem hinter der Mauer auf palästinensischer Seite. In Betlehem wurden wir in Gruppen für vier Tage bei Familien herzlich aufgenommen. Wir besuchten auch eine Menschenrechtsorganisation, die uns auf die schwierige Lage in dem Konflikt hinwies und die Ungerechtigkeiten aufzeigte. Teilweise besitzen auch Christen israelische Pässe. Sofern dies nicht der Fall ist, haben sie lediglich eine palästinensische ID, welche jedoch nicht international anerkannt ist, was große Beschränkungen beim Reisen nach sich zieht.

Im Touristenbus passierten wir die Checkpoints problemlos. Bei den palästinensischen Autos bildeten sich dagegen lange Schlangen. Gerade auf palästinensischer Seite gibt es zahlreiche Proteste gegen die Mauer, die 11 Meter hoch ist und Betlehem von Jerusalem trennt. An der Mauer sind zahlreiche Bemalungen zu sehen, die von einer friedlichen Lösung träumen lassen.

Aufgrund der Vergangenheit des Staates Israel und dem großen Unrecht, das Juden angetan wurde, ist Sicherheit ist ein wichtiges Gut in Israel. Umso bedauerlicher ist es, dass im Heiligen Land eine Mauer entstanden ist und sich eine friedliche Koexistenz von Israel und Palästina sehr konfliktbehaftet gestaltet. Besonders negativ fiel mir der Siedlungsbau auf, da ganze Städte mit bis zu 15.000 Einwohnern ohne Genehmigung auf palästinensischem Gebiet gebaut werden. Leider sind auf beiden Seiten radikale Strömungen zu finden, so dass uns nur zu hoffen bleibt, dass die gemäßigten Kräfte beider Seiten zum Frieden finden werden.

Wir besuchten ebenso das Caritas Baby Hospital in Betlehem, dem auch unsere komplette Kollekte aus dem Friedenslicht-Gottesdienst in Eichstätt gespendet wird. Das Kinderkrankenhaus nimmt sich jedem Kind an – unabhängig von Religion, Nationalität oder sozialem Status. In diesem Krankenhaus arbeitete einer unserer Gastgeber und führte uns herum. Da man als Patient keine Gesundheitsversicherung braucht, ist das Krankenhaus auf Spenden angewiesen. Die Wichtigkeit dieses Krankenhauses wurde uns auch in der Familie bewusst, als der kleinste Sohn krank wurde. Eine Gesundheitsversicherung ist in den palästinensischen Gebieten kaum vorhanden.

Mit insgesamt fünf christlichen Pfadfindergruppen tauschten wir uns aus, spielten und informierten uns über ihre Situation. Wir wollen diese Partnerschaft ausbauen und versprachen uns gegenseitige Solidarität.

In Betlehem besuchten wir auch die Geburtsgrotte, den Ort, an dem jedes Jahr das Friedenslicht entzündet wird. Frieden wird von der Bevölkerung auf beiden Seiten gewünscht. Mit dem Friedenslicht wollen wir Hoffnung geben und uns gemeinsam für den Frieden an jedem Ort auf der Welt einsetzen. Wenn wir im Kleinen keine Mauern aufbauen, wird dies auch nicht im Großen passieren.

Mehr zum Thema: Friedenslichtaktion 2103 | Bildergalerie und Audio