Kategorie-Archiv: Partnerschaft

KLB-Partnerschaft mit Senegal

Seit über 20 Jahren besteht eine Partnerschaft der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) der Diözese Eichstätt mit der „Landvolkbewegung“ MARCS der Diözese Tambacounda im Senegal. Begründet wurde sie durch erste Besuche des damaligen Landvolkpfarrers Josef Bierschneider und dem KLB Referenten Michael Miehling.  Seitdem gibt es viele freundschaftliche Begegnungen im Senegal, aber auch in unserer Diözese. Ich selbst besuchte bereits sechs Mal unsere Partner in Afrika und bin immer wieder von deren Gastfreundschaft („Tarenga“) angetan. Vom 27. Januar bis 17. Februar werde ich erneut in Tambacounda unterwegs sein.

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Ein Partnerschaftsabkommen, das 2009 erneuert wurde, regelt die Verbindungen zwischen KLB und MARCS. Bisher konnten schon viele Projekte verwirklicht werden. So wurde zum Beispiel eine Schule in Nguen gebaut, Deutschkurse wurden angeboten, eine Umfassungsmauer für das Schulgebäude wurde errichtet und den Bau einer Kirche unterstützt.

Mit im Partnerschaftsboot sind das Schulreferat, der Caritasdiözesanverband und die Priestergemeinschaft UCS der 1989 gegründeten Diözese Tambacounda. Neben gegenseitigen Besuchen und dem Lernen voneinander spielt die Förderung von Projekten in Tambacounda eine große Rolle. Schwerpunkt ist zurzeit die Bildung. Neben der Ausstattung von Schulen in ländlichen Räumen ist ein großes „Alphabetisierungsprojekt für Frauen“ – in Zusammenarbeit mit dem Verein „Internationaler Ländlicher Entwicklungsdienst“(ILD) in Bad Honnef in den Startlöchern.

Laut offiziellen Statistiken sind etwa 65 Prozent der Bevölkerung Senegals Analphabeten – unter den Frauen sogar 74 Prozent. Die 2001 eingeführte Verfassung garantiert zwar den Zugang zur Bildung für alle Kinder, und die Schule ist bis zum Alter von 16 Jahren verpflichtend und kostenlos, aber selbst die senegalesische Regierung gibt zu, dass das öffentliche Schulsystem nicht alle Kinder im Schulalter aufnehmen kann.

Aus mehreren Projektanträgen von der Diözese Tambacounda hat sich die KLB für das Alphabetisierungsprojekt für Frauen entschieden. Da es für die KLB Eichstätt zu umfangreich war wurde der ILD mit ins Boot geholt. Der finanzielle Rahmen umfasst rund 240.000 Euro. Die KLB muss etwa ein Viertel davon aufbringen. Bernard Seck, der Leiter der Katholischen Schule, realisiert es im Senegal.

Das Projekt umfasst rund 40 Dörfer in der Region Tambacounda und betrifft 1575 Frauen, die in ihren Dörfern von geschulten Lehrern unterrichtet werden. Der Unterricht wird sehr lebensnah gestaltet. Die Frauen bekommen auch Informationen über Hygiene, Gesundheitswesen und Gemüseanbau. Allgemeines Ziel ist es, die Situation der Frauen, die die Hauptlast des täglichen Lebens tragen, zu verbessern. Mit dem Projekt leisten wir auch einen Beitrag für eine bessere Ernährung der Familien, stärken das Selbstbewusstsein der Frauen und ermöglichen ihnen eine Teilhabe am öffentlichen Leben und den Zugang zu öffentlichen Ämtern.

Radio K1-Beitrag von Daniela Bahmann

Weitblick, Weltblick, Rückblick – Weltkirche im Bistum Eichstätt 2013

Vier von viertausend. Am vorletzten Tag des Jahres 2013 fahren vier Jugendliche aus dem Westen des Bistums Eichstätt nach Köln, um im Dom mit etwa viertausend anderen Jungen Mädchen an der zentralen Eröffnung der bundesweiten Dreikönigsaktion teilzunehmen. Stellvertretend für die vielen Kinder und Jugendlichen, die in den Städten und Gemeinden der Diözese unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ von Haus zu Haus ziehen, um Spenden für Flüchtlingskinder in Malawi (Afrika), dem diesjährigen Beispielland der Aktion, und weltweit zu sammeln. Die „Sternsinger“ im Bistum Eichstätt wissen, dass sie mit ihrem Engagement in der Freizeit auch eine ganze Reihe von Kinder-Projekten in der Partnerdiözese Poona und in den aus dieser hervorgegangenen Bistümern Nashik und Sindhudurg in Indien unterstützen. Danke, liebe Sternsinger, für Euren Einsatz. Danke, dass Ihr nicht müde werdet, Boten der Hoffnung für viele zu sein!

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So schließt sich der Kreis. Denn in Zusammenarbeit mit Professoren der Päpstlichen Hochschule in Poona (JDV) und der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt begann das weltkirchliche Jahr in Eichstätt im Januar 2013 mit einem Symposion. Am wissenschaftlichen Austausch über den „Interreligiösen Dialog aus Indischer und Deutscher Perspektive“ nahm auch der emeritierte Bischof von Poona, Valerian D´Souza, teil. Schon allein seine Impulse bei der Eröffnungsrede in Gegenwart unseres Bischofs Gregor Maria Hanke ließen auf eine fruchtbare Tagung hoffen. Die Dokumentation soll demnächst erscheinen.

Nur wenige Wochen später konnte ich zusammen mit dem Weltkirche-Referenten Gerhard Rott im Rahmen einer Studienreise für die Mitglieder des Sachausschusses Mission/Entwicklung/Frieden des Diözesanrats und weiteren Interessierten unsere indische Partnerdiözese Poona besuchen. Dass die Spitzen des BDKJ im Bistum Eichstätt mit von der Partie waren, hat die Reise zusätzlich bereichert. Das intensive Programm im doch ungewohnten Klima kostete nicht wenig Kraft; immerhin besuchten wir täglich drei bis vier Projekte, darunter Schulen, Frauenprojekte, ein AIDS-Hospiz, eine einkommensschaffende Initiative in einem abgelegenen Dorf sowie eine ganze Reihe von Kirchen und pfarrlichen Einrichtungen. Allen war klar: Vieles wurde seit Beginn der Diözesan-Partnerschaft 1955 erreicht! Vor allem an den Schulen schlug uns indische Begeisterung und Dankbarkeit entgegen. Bischof Thomas Dabre und sein Generalvikar Malcolm Sequeira nahmen sich viel Zeit, um uns dabei zu helfen, das Land, die Leute und die Kultur besser verstehen zu lernen. Unsere Spontaneität war unter anderem gefragt, als einige aus der Gruppe eingeladen wurden, bei der Siegerehrung zum Abschluss eines großen christlichen Jugendsportfestivals mitzuwirken.

Der Alltag in unseren Eichstätter Büros ist zwar weniger aufregend, aber nicht minder interessant. Dazu gehört die Förderung und Betreuung einer beachtlichen Anzahl von ausländischen Stipendiaten. Im Vordergrund steht sicher die Projektarbeit. Da wir für die Verwendung der uns anvertrauten Mittel verantwortlich sind, müssen alle Anträge genau geprüft werden. Manchmal schmerzt es auch, wenn wir aufgrund der begrenzten Ressourcen gute Initiativen nicht oder nicht in dem Maß fördern können, in dem sie es verdienten. Umso größer ist dann die Freude, wenn Berichte über das Gelingen oder Voranschreiten von Projekten eingehen, die wir unterstützen konnten. Helfen zu dürfen macht froh. Meine Mitarbeiter und ich sind dankbar dafür. Das aufwendigste Einzel-Vorhaben war 2013 wieder unser Leitprojekt Bugendana in der Erzdiözese Gitega, Burundi.

Mit unseren Partnern in Burundi hatte ich viele unmittelbare Begegnungen, auch wenn meine erste Reise dorthin vermutlich erst 2014 stattfinden kann. Zwei der drei burundischen Stipendiaten im Eichstätter Priesterseminar sind im Studium schon weit fortgeschritten; einer ist nach dem erfolgreichen Doktorat wieder zurück in seiner afrikanischen Heimat, um dort sein Wissen weiterzugeben. Neue Wege konnten wir in der Kooperation mit den Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf (Mittelfranken) beschreiten: Dank der Initiative der Familie Otto Schüller aus Herrieden wurden dort drei zukünftige Multiplikatoren für den landwirtschaftlichen Bereich der entstehenden Berufsschule in Bugendana weiterqualifiziert. Die beste Nachricht aus Burundi kam erst vor zwei Monaten: Endlich konnte mit dem Bau der Kirche „St. Willibald und St. Walburga“ in Bugendana begonnen werden, die der Mittelpunkt des im Aufbau begriffenen Pastoral-, Sozial- und Bildungszentrums sein wird.

Im Oktober haben Bischof Jan Baxant von Leitmeritz (Litomĕřice) und unser Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke OSB im Dom der böhmischen Stadt Leitmeritz feierlich ein Memorandum unterzeichnet. Das Dokument definiert den Rahmen dieser jüngsten der drei Eichstätter Bistumspartnerschaften. Es versteht sich freilich nicht als „Gründungsurkunde“ der schon bestehenden Kooperation zwischen den Bistümern und enthält auch keine Ausführungsbestimmungen. Das Memorandum will vielmehr eine Einladung an die Menschen in beiden Bistümern sein, einander zu begegnen, miteinander zu beten, den Glauben zu vertiefen und zu feiern und daraus gestärkt die Zukunft in der Mitte Europas mitzugestalten. Sehr dankbar bin ich in diesem Zusammenhang dem Diözesanrat für die gute Kooperation und die Ausrichtung seiner Vollversammlung im Bistum Leitmeritz. So sind sich unsere Bistümer auch ganz konkret näher gekommen. Ohne die langjährigen und geduldigen Kontakte der Ackermann-Gemeinde wäre vieles davon vielleicht nicht so möglich geworden. Der Besuch in Leitmeritz hat auch deutlich werden lassen, dass der erste und wichtigste weltkirchliche „Akteur“ im Bistum der Bischof selbst ist: Als Mitglied des weltweiten Bischofskollegiums verbindet Bischof Gregor Maria die Diözese Eichstätt mit der Universalkirche.

Neben den Partnerschaften kümmert sich das Referat Weltkirche auch um die Arbeit und Aktionen der großen kirchlichen Hilfswerke. Konkret gehört dazu die Kooperation bei gemeinsamen Projekten. Auch das persönliche Gespräch mit den Gästen, die auf Einladung von Misereor, Missio München, Adveniat, Renovabis und dem Päpstl. Kindermissionswerk im Bistum Eichstätt unterwegs sind und in der Regel vom Referenten betreut werden, ist mir wichtig. Die weltkirchlichen Gäste geben Einblick über die Situation der Kirche und über gesellschaftliche Herausforderungen in ihren Herkunftsländern und sie zeigen auf, wie unsere Werke vor Ort konkret Hilfe leisten. Auch mit zahlreichen anderen Gästen komme ich gerne und oft ins Gespräch, besonders mit Besuchern aus Osteuropa,  schließlich ist das in Eichstätt ansässige Collegium Orientale eine international anerkannte Ausbildungsstätte für Theologen aus den orientalischen Kirchen. Nicht selten nutzen diese Gäste die Möglichkeit, um auch ihre Projekte vorzustellen.

Zu den herausragenden Ereignissen im Bereich der kirchlichen Hilfswerke gehörten 2013 die 175-Jahr-Feier von Missio München und das 20-jährige Bestandsjubiläum der Solidaritätsaktion Renovabis, das sinnfälligerweise in Berlin begangen wurde.

Unsere weltkirchliche Arbeit wird auf der Ebene der Bistümer in Deutschland in der Konferenz der Diözesanverantwortlichen für Weltkirche (KDW) koordiniert. Hier geht es auch um grundsätzliche und strategische Überlegungen in Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg).

Im Hinblick auf unsere Stipendiaten und auf akademische Veranstaltungen mit weltkirchlichem Charakter liegt uns viel an einer guten Zusammenarbeit mit der KU Eichstätt-Ingolstadt. In diesem Kontext konnte ich 2013 eine Einladung zum Deutsch-Koreanischen Kolloquium mit dem Thema „Ethik in der globalisierten Welt“ annehmen und in Seoul (Südkorea) über den Auftrag und die Arbeit der „Internationalen Hilfswerke als Mitgestalter sozialer Gerechtigkeit“ referieren.

Weltkirchliche Arbeit steht im Dienst der Mission der Kirche. Sie verlangt und sie eröffnet Weitblick. Unser Weltblick ist vom Glauben getragen und inspiriert, denn wir möchten die Menschen, unserer Schwestern und Brüder in aller Welt, so verstehen, wie Gott, unser aller gemeinsamer Vater, sie meint. Der Rückblick auf 2013 macht uns aufrichtig dankbar und erlaubt uns zugleich einen hoffnungsvollen Ausblick auf das vor uns liegende Jahr.

Mehr zum Thema: Das Jahr 2013 im Bistum Eichstätt

Partnerschaft Ghana–Eichstätt: Wie´s begann

„Akwaaba“ (Willkommen) – So schallte es mir von überall entgegen, als ich am 1. September 1997 den Flughafen von Akkra verlies. Es war meine erste unmittelbare Begegnung mit der afrikanischen Welt. Gefühlte 1000 Menschen stürmten gleichzeitig auf mich los und boten mir etwas an: Taxi, Hotel, Früchte, Feuerzeug, Taschenradio, alle möglichen Dienste… Gott sei Dank war Eugen gleich zur Stelle. Er hatte auf mich gewartet, um mich abzuholen. Nach einer kurzen Taxifahrt – es ist unbeschreiblich, wie viele Eindrücke in dieser 20 minütigen Fahrt auf mich eindrangen – konnte ich mich in einem kleinen und ruhigen Hostel bei einer „Africola“ etwas abkühlen und ankommen.

Es war eine völlig neue und fremde Welt für mich, in der ich da gelandet war. Natürlich hatte ich mich schon früher oft mit Afrika beschäftigt. Aber deine Vorstellungen werden  total auf den Kopf gestellt, wenn du plötzlich mitten drin stehst und Afrika hautnah erleben kannst. Wie kam´s dazu?

Zu Beginn der Fastenzeit 1997 wurde die bundesweite Misereor-Fastenaktion in Eichstätt eröffnet. Aus allen Erdteilen kamen Vertreter und machten unsere kleine Bischofsstadt für ein Wochenende zum Mittelpunkt der Weltkirche. Dabei konnte ich Charles Palmer-Buckle kennen lernen, den damaligen Bischof von Koforidua, einer Provinzhauptstadt im westafrikanischen Staat Ghana. Mit seiner sympathischen, offenen und gewinnenden Art suchte er vor allem Kontakt zur Jugend und gewann auch schnell unsere Herzen (bei der MISEREOR-Party am Samstagabend ergriff er spontan ein Mikrofon und sang mit der Soul-Band einen Gospel). Er erzählte uns von dem noch relativ jungen Jugendverband COSRA (Catholic Organisation for Social and Religious Advancement) in seiner Diözese. Ein Referent von Misereor erwähnte schließlich dem Erwin Krottenthaler (damaliger BDKJ-Referent) und mir gegenüber verschiedene Zuschussmöglichkeiten für internationale Jugendpartnerschaften. Und schon war eine neue Idee geboren…

Eugen Hartleitner, Thomas Kienast, Michael „Charly“ Eichenseer und ich beschlossen darauf hin unseren Sommerurlaub in Ghana zu verbringen. Erstes Ziel der Reise: Land, Leute und vor allem Vertreter von COSRA-Koforidua kennen lernen und ihnen von unserer Idee erzählen. Meine drei Freunde hatten sich schon eine Woche vor mich auf die Reise gemacht und diverse Abendteuer erlebt. Eugen holte mich am Flughafen der ghanaischen Hauptstadt ab und half mir mit seinem einwöchigen Vorsprung an Afrika-Erfahrung in dieser fremden Welt anzukommen. Am nächsten Morgen machten wir uns in einem klapprigen Tro-Tro-Bus auf die vierstündige Fahrt nach Koforidua. Unmittelbar vor dem Schlusssegen der Sonntagsmesse erreichten wir die Kathedrale. Sie war bis zum Bersten gefüllt mit Gläubigen, alle in farbenprächtigen Kleidern. Verschiedene Gruppen brachten gerade ihre Kollekten in nicht enden wollenden Prozessionen tanzend und singend an den Altar. Bischof Charly hat uns gleich entdeckt, vom Altar aus zugewunken und noch im Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt. „Akwaaba – Wellcome“ schallte es uns wieder von allen Seiten entgegen.

Dann ging alles wie im Traum. Der Bischof wollte uns natürlich auf alle Fälle in seinem Bischofshaus für die nächsten Tage als Gast beherbergen. Persönlich zeigte er uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Provinzhauptstadt. Am nächsten Tagen stießen Charly und Thomas zu uns. Und schließlich war auch das erste Treffen mit COSRA-Vertretern. Wir lernten uns kennen, erzählten uns gegenseitig von der kirchlichen Jugendarbeit in unseren Diözesen und von den Verbänden BDKJ und COSRA. Erste Ideen einer Partnerschaft wurden ausgetauscht. In den nächsten Tagen zeigten uns die neuen Freunde alles, was uns interessierte: ein Berufsbildungszentrum für Mädchen, eine Schreinerei der Steyler-Missionare, die kirchlichen Schulen, das Priesterseminar… Aber vor allem auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt und des Umlandes. Schließlich begleiteten sie uns sogar noch die nächsten Wochen und zeigten uns die Stadt Kumasi, das kulturelle Zentrum der Ashanti, die Küste Ghanas und die Hauptstadt Akkra. Und alles, obwohl es gar nicht geplant worden war. Sie ließen einfach alles liegen und waren voll und ganz für uns da.

Akwaaba – Welcome – Willkommen. Menschen haben sich füreinander interessiert. Wer sie sind, wie sie leben, was ihnen wichtig ist, was ihre Sorgen und Freuden sind. Sie haben einander von sich erzählt. Sie haben miteinander das Leben geteilt. Sie haben sich gegenseitig willkommen geheißen. Sie waren Gäste und gleichzeitig Gastgeber. Und so eröffneten sich neue Welten, entstand eine Partnerschaft, ja mehr noch, eine Freundschaft, die bis heute (über 16 Jahre!) hält. Inzwischen ist die Partnerschaft längst institutionalisiert: Vor zwei Wochen feierte der AK Ghana des BDKJ im Bistum Eichstätt sein 15-jähriges Jubiläum.

Mehr zum Thema: Voneinander lernen – von Kontinent zu Kontinent (Bericht der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt)